VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF IM FAMILIENLAND BAYERN

MdL Gibis erkundigt sich vor Ort über die Situation in der Kinderbetreuung

25.05.2022
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer (3.v.l.) und Alexander Reif (l.) sowie Arberlandkliniken Personalleiterin Stehanie Blüml (2.v.l.) bei den Woidspotzn
MdL Max Gibis (r.) zusammen mit Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer (3.v.l.) und Alexander Reif (l.) sowie Arberlandkliniken Personalleiterin Stehanie Blüml (2.v.l.) bei den Woidspotzn

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat sich in Zwiesel zusammen mit der aktuell amtierenden Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer über die Situation in der Kinderbetreuung informiert. Dabei besichtigte Gibis zusammen mit Bürgermeisterin Pfeffer, Ordnungsamtsleiter Alexander Reif und Kämmerer Dirk Osbahr den Interimskindergarten im Kolpingheim sowie zusammen mit der Personalleiterin der Arberlandkliniken Stephanie Blüml die private Großtagespflege in den Räumen des Krankenhauses Zwiesel. Dabei ging es zum einen um die Herausforderungen für die privaten und öffentlichen Träger sowie zum anderen über die Anstrengungen, die der Freistaat unternimmt, um im Familienland Bayern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf so gut es geht zu gewährleisten.

„Der Freistaat Bayern unterstützt seine Familien mit insgesamt über 4 Mrd. Euro pro Jahr“, lobt MdL Max Gibis anfangs die Anstrengungen der CSU-geführten bayerischen Staatsregierung. „Mit Instrumenten wie dem bayerische Familiengeld, den Beitragszuschüssen für die Kinderkrippe und den Kindergarten sowie den Förderungen über das BayKiBiG und den Hochbaufördermittel aus dem Kommunalen Finanzausgleich soll Bayern das Familienland Nummer Eins bleiben.“ Daneben unternehmen aber auch die Kommunen sowie die Träger vor Ort große Anstrengungen, um die Kinderbetreuung zum einen zu ermöglichen und zum anderen auch der Betreuungsgarantie ab dem Jahr 2025 gerecht zu werden. „In Zwiesel steht aktuell die Sanierung und Erweiterung der beiden kirchlichen Kindergärten Am Kirchplatz und St. Sebastian an“, berichtete Bürgermeister Elisabeth Pfeffer. „Um die Sanierungen sowie die damit einhergehenden Kapazitätserhöhungen meistern zu können, wurde das Kolpinghaus St. Gunther kurzerhand in einen Überbrückungskindergarten umgebaut, in den nacheinander die Kinder der Kindergärten Am Kirchplatz sowie St. Sebastian ausgelagert werden.“ Abschließend sollen in beiden Kinderbetreuungseinrichtungen 75 Kinder, davon 15 Krippenplätze, untergebracht werden können. „Auch als Kommunen müssen wir trotz Förderungen viel Geld in die Hand nehmen, um die Kinderbetreuung vor Ort sicherstellen zu können“, so Elisabeth Pfeffer zum Abgeordneten während des Besuchs des Aushilfskindergartens im Kolpinghaus. Außerdem bat sie den Abgeordneten auch noch bei der Abwicklung der Förderung um Unterstützung, so dass die Stadt Zwiesel eine größtmögliche Förderung erhält ohne dabei die erhaltenen Stabilisierungshilfen in Gefahr zu bringen.


Anschließend besuchte der Landtagsabgeordnete zusammen mit Elisabeth Pfeffer, Alexander Reif und Stephanie Blüml noch die private Großtagespflegestelle „Woidspotzn“ von Linda Stobbe und Nina Thiel-Stobbe, die im Gebäude der Arberlandklinik Zwiesel untergebracht ist. Dort können von drei Tagesmüttern, bis zu 10 Kinder betreut werden. Die Personalleiterin an den Arberlandkliniken Stefanie Blüml lobte die Zusammenarbeit mit den „Woidspotzn“, die mit Besuchen der Kinder bei Kranken immer wieder für Aufmunterung sorgen sowie mit ihrem Angebot einer arbeitsplatznahen Kinderbetreuung einen Mehrwert für die Arberlandkliniken bei der Personalakquise darstellt. „Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einer modernen Arbeitswelt optimal vereinbaren zu können, sind arbeitsplatznahe Kinderbetreuungseinrichtungen bei mittleren und größeren Betrieben ein wichtiger Baustein“, lobte auch MdL Max Gibis. Zum Abschluss des Besuches äußerten auch die beiden Leiterinnen Nina Thiel-Stobbe und Linda Stobbe einige Anliegen an den Abgeordneten, um die Rahmbedingungen für die Kinderbetreuung in Zukunft noch besser an die Realitäten anzupassen. Max Gibis versprach auch hier seine volle Unterstützung.