GIBIS ZOLLT BÜRGERMEISTERIN LEITERMANN ANERKENNUNG

Abgeordneter zum Gespräch in Arnbruck - Viele Themen auf der Agenda

26.09.2020
Landtagsabgeordneter Max Gibis (mitte) ließ sich zusammen mit seinem Büroleiter Patrick Zens (l.) von Arnbrucks neuer Bürgermeisterin Angelika Leitermann (r.) die dringendsten Anliegen schildern und sicherte seine Unterstützung zu
Landtagsabgeordneter Max Gibis (mitte) ließ sich zusammen mit seinem Büroleiter Patrick Zens (l.) von Arnbrucks neuer Bürgermeisterin Angelika Leitermann (r.) die dringendsten Anliegen schildern und sicherte seine Unterstützung zu

„Du hast in der kurzen Zeit seit dem 1. Mai schon viel auf den Weg gebracht!“ sagte Landtagsabgeordneter Max Gibis zu Bürgermeisterin Angelika Leitermann, als er sie am vergangenen Freitagvormittag im Arnbrucker Rathaus besuchte. Kennen lernen brauchte er sie nicht mehr, denn als Vorkämpferin für das Hallenbad, Schwimmsport und Vorsitzende des Panoramabad-Fördervereins war sie ihm schön längst bekannt. Er beglückwünschte sie, dass sie auf Anhieb das Arnbrucker Rathaus erobert hatte und anerkannte, dass sie die Interessen der Gemeinde Arnbruck nachhaltig und effektiv zu vertreten weiß.

Themen gibt es genug. Angelika Leitermann griff nur drei Anliegen heraus: Ein eigener Arzt für Arnbruck, Bauland für Gewerbe und junge Familien, Ortsumgehung Niederndorf. „Wir haben mit Dr. Roland Meixensberger einen jungen Arzt, der sich mit seiner Frau hier ein Haus gekauft hat und Gemeindebürger ist. Wir tun alles, dass er bald seine eigene Praxis eröffnen kann, brauchen aber wegen der Sicherung des Arztsitzes die nachhaltige Unterstützung unseres Stimmkreisabgeordneten!“ Um einen Arztsitz in Arnbruck nachhaltig zu sichern, wollen Bürgermeisterin Angelika Leitermann und MdL Max Gibis nichts unversucht lassen und Möglichkeiten in allen Richtungen ausloten. Beispielsweise wäre auch ein Wechsel des Versorgungsgebiets von Zwiesel nach Viechtach denkbar. Bereits früher hatte Arnbruck dem Versorgungsgebiete Viechtach angehört und dort sind momentan auch drei Arztsitze unbesetzt. MdL Max Gibis versprach, diese Möglichkeit intensiv zu prüfen.

Um Bauland für junge Familien und Gewerbebetriebe zu bekommen, „bin ich seit meinem Amtsantritt unterwegs, führe Gespräche und habe auch einiges in Aussicht. Ich will, dass Bauland nicht zu spekulativen Zwecken oder als bloße Kapitalanlage aufgekauft wird, sondern dem Wohl der Bevölkerung dient und ich möchte auch nicht, dass uns wieder hervorragend aufgestellte Gewerbebetriebe abwandern, die in Arnbruck gegründet wurden!“ Gibis sagte: „Nach wie vor führen Arbeitsplätze vor Ort zu vielfachen positiven Effekten. Sie sorgen für Wertschöpfung sowohl bei den Bürgerinnen und Bürgern als auch bei den Gemeinden, die von der abgeführten Gewerbesteuer profitieren. Deshalb muss seitens der Gemeinde alles versucht werden, ortsansässige Unternehmer zu halten und ihnen Flächen zur Erweiterung zur Verfügung zu stellen.“

Drittes Thema: Die auch von den Niederndorfer Bürgern bei einer der ersten Gemeinderatssitzung nachdrücklich geforderte Ortsumgehung im Zuge der Staatsstraße St 2132. Landtagsabgeordneter Max Gibis und Bürgermeisterin Angelika Leitermann fuhren dazu nach Niederndorf. „Ab Matzelsdorf ist der Ausbau bereits in der Planfeststellung, weil das zur Oberpfalz gehört, aber bei uns auf der niederbayerischen Seite erfolgte eine Abstufung aus der 1. Dringlichkeit!“ skizzierte Leitermann die Lage. Nicht nur der immer stärker werdende Verkehr durch die morgens und abends pendelnden Arbeitskräfte belaste das Dorf, auch der Last- und Güterverkehr. Am Ortseingang von Niederndorf aus Richtung Arnbruck gebe es eine höchst gefährliche Engstelle.


Gibis riet dazu, dass die Niederndorfer Bürger gemeinsam mit der Gemeinde Arnbruck eine Bürgerinitiative „Pro Umgehung“ gründen sollen und mit geeigneten Aktionen, ähnlich wie die Ortsbürger von Lederdorn, sich für eine Wiederaufstufung stark machen und den politischen Mandatsträgern unermüdlich die Notwendigkeit einer Umgehung aufzeigen. Gibis: „Die schweigende Mehrheit muss reden, muss sich rühren, muss sich lautstark bemerkbar machen. Wenn Bürger und Gemeinde an einem Strang ziehen, Abgeordnete helfen und das Straßenbauamt mitzieht, dann geht auch was!