DIGITALISIERUNG IM FREISTAAT

Zahlreiche Initiativen gestartet - Informationen zur Umsetzung

09.08.2019

"Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur in ganz Bayern ist die Grundvoraussetzung für die Weiterentwicklung unseres Freistaats", ist sich MdL Max Gibis sicher und stellt dazu gleich den aktuellen Sachstand der Digitalisierung des Freistaats vor. "Mit umfangreichen Initiativen zum Ausbau der digitalen Infrastruktur werden wir für Chancengleichheit und gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern sorgen." Zu den Initiativen des Freistaats zählen insbesondere der Breitbandausbau, das "Bayern-WLAN", das "Digitale Rathaus" sowie der "DigitalPakt-Schule".

Das wichtigste Infrastrukturprojekt der Bayerischen Staatsregierung ist dabei die Breitband-Initiative. Nach aktuellem Stand wurden bereits Bescheide über Förderungen in Höhe von über einer Milliarde Euro für das Breitbandförderprogramm ausgestellt. Nach Abschluss der laufenden Maßnahmen werden dann über 99% aller bayerischen Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein und in allen Gemeinden gibt es Zugang zum Glasfasernetz. "Bayern befindet sich auf dem Weg ins Gigabit-Zeitalter", so MdL Max Gibis. Mit der Kofinanzierung des Bundesprogramms zum Breitbandausbau durch den Freistaat wurden ab 01. August die individuellen bayerischen Förderhöchstbeträge verdreifacht (in Härtefällen sogar vervierfacht).

Darüber hinaus werden über zahlreiche weitere Förderprogramme auch Glasfaseranschlüsse in öffentliche Einrichtungen gelegt. So werden seit 2018 bereits 600 Einrichtungen wie Schule, Krankenhäuser oder Rathäuser mit Glasfaser und WLAN versorgt. Bedeutenste Instrumente sind hier die Landes- und Bundesförderprogramme des DigitalPakt Schule. Über diese Förderprogramme zum Aufbau einer digitalen Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen stehen bis zum Jahr 2024 insgesamt 212,5 Mio. € aus Landesmitteln und nun weitere 778 Mio. € an Bundesmitteln zur Verfügung. Gefördert werden u.a. IT-Ausstattung, WLAN-Zugang in den Klassenzimmern, PC´s, Laptops, oder Tablets.

Über das Projekt "Bayern WLAN" sollen bis 2020 etwa 20.000 freie und kostenlose WLAN-Hotspots entstehen. Bereits jetzt sind 20.600 Hotspots in den Kommunen, an touristischen Standorten, an Hochschulen, an Behördenstandorten, in Krankenhäusern und in Bussen des ÖPNV installiert. Um das "Bayern-WLAN" noch weiter auszubauen, unterstützt  der Freistaat Kommunen bei der Einrichtung von Hotspots mit bis zu 10.000 €.

Außerdem wird über das Projekt "Digitales Rathaus" das Angebot an die digitalen Verwaltungsleistungen beständig erhöht. Das Onlinezugangsgesetz verpflichtet Bund, Länder und Kommunen ihre Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 über Verwaltungsportale digital als Onlinedienste anzubieten. Deshalb untestützt der Freistaat seine Kommunen mit dem Förderprogramm "Digitales Rathaus" dabei, bis Ende 2020 bereits die wichtigsten Verwaltungsleistungen online anbieten zu können. Dabei erhalten die Kommuen bis zu 80% (max. 20.000 €) zur Umsetzung der eGovernment-Maßnahmen.

Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Digitalisierung in Bayern finden Sie rechts unten zum Download.