VERTEILUNG DER STÄDTEBAUFÖRDERMITTEL 2019 DES FREISTAATS VERÖFFENTLICHT

17,64 Mio. € für Niederbayern - Über 9,8 Mio. € für den Bayerwald

14.06.2019

Neben den Bund-Länder-Städtebauförderprogrammen unterhält auch der Freistaat Bayern umfangreiche Fördermaßnahmen zur Ortsentwicklung sowie für den Städtebau. Insgesamt 209 Mio. Euro für 466 Maßnahmen in 392 Städten und Gemeinden gibt der Freistaat im Jahr 2019 für seine Programme in der Bayerischen Städtebauförderung aus – so viele Mittel wie nie zuvor. Dabei fließen rund 17,64 Mio. Euro nach Niederbayern und über 9,8 Mio. Euro in die beiden Bayerwaldlandkreise Regen und Freyung-Grafenau. „Mit der Bayerischen Städtebauförderung werden bei den Städten und Gemeinden spürbare Impulse gesetzt, um ihre Innenentwicklungspotentiale zu nutzen“, so MdL Max Gibis.

„Entscheidend für mich bei den Bayerischen Städtebauförderprogrammen ist, dass die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum und damit auch im Bayerischen Wald besonders profitieren. Denn damit hilft der Freistaat dabei, unsere Ortskerne zukunftsfähig weiterzuentwickeln und unsere Heimat lebenswert zu erhalten“, so der Abgeordneten Max Gibis weiter. „Der Einsatz von mir und vieler meiner Kollegen für unsere Heimatregion in Niederbayern hat sich gelohnt. Denn der Mittelansatz für ganz Bayern konnte im Vergleich zum letzten Jahr um 15 Mio. Euro erhöht werden“, freut sich MdL Max Gibis über die Entwicklung.

Neben dem Programm der „Städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen bzw. städtebaulichen Einzelvorhaben“ können die Kommunen seit dem Jahr 2018 auch über das Programm „Innen statt Außen“ sowie „Flächenentsiegelung“ Fördermittel für ihre Städtebauprojekte beziehen. „Für die beiden neuen Förderprogramme erhalten Kommunen weiterhin einen erhöhten Fördersatz von 80%“, so Max Gibis erfreut. „Das Bayerische Städtebauförderprogramm trägt damit dazu bei, dass unsere Innenstädte und Ortskerne attraktiv und lebendig bleiben.“

Von dem Geldsegen profitieren auch die beiden Bayerwaldlandkreise Regen und Freyung-Grafenau, in die insgesamt 9,813 Mio. Euro fließen. „Es ist höchst erfreulich, dass über die Hälfte der Fördermittel, die nach Niederbayern fließen, dem Bayerischen Wald zu Gute kommen“, freut sich MdL Max Gibis und ermuntert die Kommunen dazu auch weiterhin fleißig Anträge für die verschiedenen Städtebauförderprogramme des Freistaats zu stellen. „Bei den umfangreichen Förderungen sollte für jede Kommune das passende Programm dabei sein."

Bei den Städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen und Einzelvorhaben fließen 920.000 € in den Landkreis Regen, darunter 360.000 Euro nach Frauenau, für die Sanierung der Gehwege in der Ortsmitte, 480.000 Euro nach Kirchberg i. Wald zur Sanierung des Ortskerns und 80.000 Euro nach Kirchdorf. i Wald ebenfalls zur Aufwertung des Ortskerns. Der Landkreis Freyung-Grafenau erhält über dieses Städtebauförderprogramm 1,52 Mio. Euro. Neuschönau erhält für ein Einzelvorhaben rund 480.000 Euro, St. Oswald-Riedlhütte 240.000 Euro und Schönberg für Sanierungsmaßnahmen im Ortskern sogar 800.000 Euro.

Beim neuen Programm zur Flächenentsiegelung fließen 7,373 Mio. in den Landkreis Freyung-Grafenau. Die Stadt Freyung erhält hier 6,653 Mio. Euro für ein Einzelvorhaben zur Flächenentsiegelung für die Landesgartenschau 2022 und die Stadt Waldkirchen bekommt rund 720.000 Euro für ein Projekt zur Flächenentsiegelung.