NEUES FÖRDERPROGRAMM: DIGITALE AUSSTATTUNG VON KLASSENZIMMERN

MdL Max Gibis informiert Bürgermeister und Schulleiter

28.06.2018

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat die Schulleiter in den Landkreisen Regen und Freyung Grafenau sowie die Kommunen als Sachaufwandsträger der schulischen Einrichtungen über das neue Förderprogramm des Freistaates Bayern zur digitalen Ausstattung der Klassenzimmer informiert. Insgesamt sollen 50.000 Klassenzimmer digital ausgestattet werden, wofür in dem auf mehrere Jahre angelegten Programm ein mittlerer dreistelliger Millionenbetrag zur Verfügung stehen soll.

Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hat der Freistaat Bayern angekündigt im Rahmen des Masterplan BAYERN DIGITAL II eine umfassende Initiative zu starten, um mit einem mehrjährigen Förderprogramm die IT-Ausstattung an den bayerischen Schulen zu verbessern. In einem ersten Schritt wurden hierfür bereits im Nachtragshaushalt 2018 insgesamt 162,5 Mio. Euro, davon alleine über 100 Mio. Euro zur Unterstützung der Einführung des digitalen Klassenzimmers, bereitgestellt. „Damit machen wir unsere Schulen fit für die Zukunft und geben unseren Lehrern und Schülern die Werkzeuge für das digitale Zeitalter an die Hand“, so MdL Max Gibis.

 Das Förderprogramm gilt rückwirkend zum 01. März 2018, so dass bereits getätigte Investitionen der Sachaufwandsträger in die digitale Ausstattung der Klassenzimmer ebenfalls noch von der Förderung profitieren können. Für die 50.000 digitalen Klassenzimmer stellt der Freistaat Bayern den Sachaufwandsträgern 12.200 Euro je Klassenzimmer zur Verfügung bei einem Fördersatz von 90 %. Das Programm beinhaltet die Anschaffung von Geräten und Software zur digitalen Ausstattung.

„Es gilt jetzt, dass sich die Sachaufwandsträger schnellstmöglich mit den schulischen Einrichtungen abstimmen und eine Förderung beantragen. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und dem hohen Fördersatz können auch unsere Kommunen im ländlichen Raum ohne zu zögern in das Förderprogramm einsteigen“, forderte der Landtagsabgeordnete die Kommunen und Schulleitungen auf, tätig zu werden.