Kehrt der Weltcup auf den Arber zurück?

Gibis und Brunner im Gespräch mit DSV-Präsidenten Dr. Franz Steinle und BSV-Präsident Manfred Baldauf

2017-11-14

Wie kann das Ziel erreicht werden, den Ski-Weltcup an den Arber zurückzuholen? Das erörterten Staatsminister Helmut Brunner, MdL und MdL Max Gibis, der zugleich Präsident des Skiverbands Bayerwald ist, mit dem Präsidenten des Deutschen Skiverbands, Dr. Franz Steinle, dem Präsidenten des Bayerischen Skiverbands, Manfred Baldauf, und dem Geschäftsführer des Bayerischen Skiverbandes, Wolfgang Weißmüller, in München.

(v.l.) BSV-Präsident Manfred Baldauf, DSV-Präsident Dr. Franz Steinle, Staatsminister Helmut Brunner, MdL, der Präsident des Skiverbands Bayerwald, MdL Max Gibis und BSV-Geschäftsführer Wolfgang Weißmüller erörterten in München Möglichkeiten für die Rückkehr des Weltcups an den Arber

Brunner stellte zu Beginn des Gesprächs die Bedeutung des Weltcups für die Tourismus- und Wintersportregion Bayerischer Wald sowie die Nachwuchsgewinnung heraus. Zugleich bat er um eine Einschätzung der Perspektiven, einen Zuschlag für ein Weltcuprennen zu erhalten, in den klassischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom der Frauen oder in einer der „neuen Sportarten“, wie z.B. Ski-Cross.

Dr. Steinle betonte, dass es zwar ein großes Anliegen des DSV sei, dass möglichst viele Wintersportregionen mit Weltcup-Wettbewerben berücksichtigt werden, jedoch nicht alle Regionen bedacht werden könnten, betonte in diesem Zusammenhang auch, dass der DSV nur ein Vorschlagsrecht habe, letztlich allerdings die FIS über die Vergabe der Weltcuprennen entscheide und es keine festen Quoten für Deutschland gebe. Der Präsident des Skiverbands Bayerwald, Max Gibis, bat nach der Diskussion über die in den vergangenen Jahren geäußerten Schwächen des Austragungsorts um die Benennung und Übermittlung der konkreten FIS-Kriterien, damit ein „Ist-Abgleich“ erfolgen und  eine „to do-Liste“ gefertigt werden könne, die dann zielgerichtet vom Organisationskomitee abgearbeitet werden kann. Die Präsidenten Baldauf und Dr. Steinle sagten dies zu und äußerten die Einschätzung, dass es vermutlich einfacher sein wird, einen Zuschlag für Weltcuprennen in „neuen Sportarten“ wie Ski-Cross zu erhalten, wenn Organisationskomitee und Liftbetreiber dieses Ziel gemeinsam verfolgen.

Alle Beteiligten stimmten dem Vorschlag von Staatsminister Helmut Brunner, MdL, zu, in einem weiteren Schritt beide Möglichkeiten nochmals zu konkretisieren, um zu einer verlässlichen Entscheidungsgrundlage zu kommen, ob die Ausrichtung auf die Rückkehr der klassischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom der Frauen oder auf eine der „neuen Sportarten“, wie z.B. Ski-Cross erfolgsversprechender ist.