Chancen der Digitalisierung nutzen

MdL Max Gibis und Bundestagskandidat Thomas Erndl in Neuschönau

2017-05-17

Landtagsabgeordneter Max Gibis und CSU-Bundestagskandidat Thomas Erndl sind der Einladung von Bürgermeister Alfons Schinabeck gefolgt und nach Neuschönau gekommen. Schinabeck nutzte den Anlass, um Gibis und Erndl die enormen Fortschritte in der Gemeinde, die vor allem dank tatkräftiger Unterstützung aus München und Berlin möglich geworden sind, aufzuzeigen und um mit ihnen die Chancen der Digitalisierung auch für die Kommunen zu besprechen.

Bürgermeister Alfons Schinabeck gibt MdL Max Gibis (l.) und Thomas Erndl (r.) Einblicke in die Digitalisierung der Verwaltung

„Auch wir als Kommunen müssen die Digitalisierung nutzen, um die anstehenden Herausforderungen besser und effizienter bewältigen zu können. Gerade in der Verwaltung, aber auch beim E-Government gibt es zahlreiche Möglichkeiten, seine Kräfte mit Hilfe digitaler Lösungen effektiv einzusetzen und als Dienstleister für den Bürger aufzutreten“, beschreibt Bürgermeister Alfons Schinabeck zu Beginn seine Vorstellungen. Dabei hat er in Neuschönau auch schon zahlreiche digitale Lösungen umgesetzt. „Die Aufgabenverteilung, Kommunikation und Auswertung in der Verwaltung sowie mit dem Bauhof erfolgt über eine Office-Anwendung. Dadurch haben wir zahlreiche Synergieeffekte und nutzen unsere Ressourcen optimal“, so Alfons Schinabeck.

Die Überwachung der Schneelage mit Hilfe von Webcams nannte der Bürgermeister als weiteres Beispiel. „Nur ein Mitarbeiter prüft im Winter die Schneelage und informiert im Bedarfsfall die gesamte Räummannschaft“, erklärt der Bürgermeister. „Genauso können Bürger über das Bürgerportal der AKDB mittlerweile erste Behördengänge in Neuschönau online erledigen. Das muss noch stärker ausgebaut werden, denn so sparen Bürger und Verwaltung Zeit und Geld.“ MdL Max Gibis und Bundestagskandidat Thomas Erndl stimmten voll und ganz zu. „Mit der Digitalisierung der internen und externen Vorgänge einer Kommune kann die Gemeinde als effizienter und erfolgreicher Dienstleister für den Bürger auftreten. Das muss das Ziel sein!“. Als Grundvoraussetzung für die Digitalisierung der Kommunen erachten alle drei eine ausreichende Breitbandversorgung auch im ländlichen Raum. „Hier sind wir allerdings auf einem guten Weg“, so Max Gibis und Thomas Erndl.

Im weiteren Verlauf des Besuches in Neuschönau zeigte Bürgermeister Schinabeck seinen Gästen die Projekte in der Gemeinde, die trotz Haushaltskonsolidierung angepackt und teilweise bereits erfolgreich abgeschlossen wurden. „Wir haben in die Sanierung der Grundschule, in einen kompletten Neubau des Bauhofs in Eigenregie sowie in die Erneuerung der Erholungsflächen investiert und trotzdem Schulden zurückgezahlt“, betont Bürgermeister Schinabeck. „Dies ist aber nur dank der großartigen Unterstützung durch unsere CSU-Mandatsträger in München und Berlin möglich, die sich ständig für die Belange der Heimat einsetzen, Kontakte herstellen, immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Kommunen haben und so auch für den wichtigen Fördermittelfluss in den Bayerischen Wald sorgen.“

Für die bisherigen Projekte sowie zur Schuldentilgung hatte die Gemeinde Neuschönau hohe FAG-Fördersätze sowie Stabilisierungshilfen in Höhe von insgesamt 3,6 Mio. € erhalten und konnte so trotz der zahlreichen Investitionen den Schuldenstand auf mittlerweile 1,6 Mio. € drücken. „Neuschönau ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine Kommune mit Hilfe des Instrumentes der Stabilisierungshilfen wieder ihre eigene finanzielle Handlungsfreiheit zurückgewinnen kann“, lobte MdL Max Gibis die aktuellen Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung zur finanziellen Unterstützung der Kommunen und wies in diesem Zusammenhang auf die aktuell hohen FAG-Fördersätze hin.

„Aufgrund der unkomplizierten Antragstellung und Mittelbereitstellung beim Breitbandausbau, bei der FAG-Förderung, beim Städtebau oder beim KIP (Kommunalinvestitionsprogramm) sowie aufgrund des wiedergewonnen finanziellen Spielraums werden wir schon bald weitere Projekte in Neuschönau anpacken“, beschreibt Bürgermeister Schinabeck voller Tatendrang. „Das INTERREG Projekt Holz schlägt Brücken sowie Maßnahmen der Städtebauförderung sollen die Innenentwicklung ankurbeln. Dazu zählt auch die Neugestaltung des Gemeindeplatzes, der Bau eines neuen Gemeindezentrums im alten Rathaus sowie die Umnutzung des alten Bauhofgeländes.“

„Trotz der Unterstützung aus Land und Bund bei allen Baumaßnahmen sowie bei der Finanzierung ist allerdings immer noch die aktive Arbeit vor Ort und das Engagement der örtlichen Verantwortlichen entscheidend, um für positive Entwicklungen in den Kommunen im Bayerischen Wald zu sorgen“, betonten Max Gibis und Thomas Erndl im Hinblick auf das Pensum und die Leistungen von Bürgermeister Alfons Schinabeck abschließend.