Eine Erfolgsgeschichte seit 1960

MdL Max Gibis informiert sich bei REHAU in Viechtach

2017-04-26

Hinter den Unternehmen im Landkreis Regen, aber auch im gesamten Bayerischen Wald, verbergen sich oftmals große Erfolgsgeschichten. Über eine der Erfolgsgeschichten hat sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis nun näher informiert – nämlich über die Geschichte des „Werkes 5“ der Rehau in Viechtach. Zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Viechtach Franz Wittmann sowie dem CSU-Landratskandidat Stefan Ebner hat sich der Abgeordnete aus erster Hand bei Werkleiter Albert Dirnberger erkundigt und sich über die beeindruckenden Ausmaße und Betätigungsfelder der Firma Rehau sowie des Standortes Viechtach informiert.

Werkleiter Albert Dirnberger (2.v.r.) erklärt Bürgermeister Franz Wittmann (l.), MdL Max Gibis (2.v.l.) und Landratskandidat Stefan Ebner (r.) die Produktionsabläufe

Mittlerweile 19.000 Mitarbeiter zählt das Unternehmen Rehau an 170 Standorten auf fünf Kontinenten, darunter 1100 in Viechtach in den „Werken 5“ und „11“ zusammen und alleine 450 Mitarbeiter im „Werk 5“. „Im Jahr 1948 wurde das Unternehmen im gleichnamigen Ort Rehau in Oberfranken gegründet, hat seitdem beständig expandiert und errichtete bereits 1960 seinen ersten Standort in Viechtach“, erklärte Werkleiter Albert Dirnberger eingangs. „Dabei wurde im Lauf der Zeit auch in verschiedene Geschäftsfelder expandiert, so dass die Rehau-Gruppe heute in den Bereichen Automotive, Fenster und Fassade, Bausysteme, Industrie und Möbel tätig ist.“

Während im ebenfalls in Viechtach stehenden „Werk 11“, bei dem erst vor kurzem eine Neuinvestition in Höhe von 50 Mio. € in eine neue Lackieranlage getätigt wurde, vor allem das Thema „Automotive“ im Vordergrund steht und Zulieferteile für die Automobilbranche hergestellt werden, konzentriert sich das „Werk 5“ auf das eigentliche Kerngeschäft der Marke Rehau – nämlich Rohrleitungssysteme. „Dabei stellen wir verschiedenste Rohrleitungssysteme für die Gebäudetechnik sowie für die Abwasser- und Kanaltechnik auf polymerer Basis her. Alleine im Bereich der Rohrleitungssysteme ist unsere Produktpalette riesig, dazu zählen beispielsweise auch montagefreundliche und innovative Systeme für die Gebäudeinformationstechnik“, erklärte der Werkleiter. Bei einem Rundgang durch das Firmengebäude konnten der Landtagsabgeordnete Max Gibis, Bürgermeister Franz Wittmann und Landratskandidat Stefan Ebner die Produktion Schritt für Schritt nachvollziehen – vom Eingang der Rohstoffe aus Erdölbasis bis hin zu den fertigen Leitungen, die auf riesigen Rollen aufgewickelt und gelagert werden.

Max Gibis, Franz Wittmann und Stefan Ebner zeigten sich auch erfreut von der Tatsache, dass die Rehau-Gruppe langfristig mit den beiden Werken am Standort Viechtach plane, so wurde erst vor kurzem ein neues Logistikzentrum in der Nähe eröffnet, von wo aus die Produkte teilweise direkt auf die Baustellen geliefert werden. „Damit dürfte Rehau noch lange Zeit einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region bleiben“, bestätigte Albert Dirnberger, der im gleichen Atemzug auch darauf hinwies, beständig in die Infrastruktur vor Ort zu investieren. „Wir transportieren über 100 Tonnen Material am Tag. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist für die Firma Rehau deshalb von enormer Bedeutung.“

Ebenso vorbildlich verhält sich die Firma Rehau bei der Nachwuchsgewinnung der eigenen Belegschaft. „Alle benötigten Facharbeiter werden von uns selbst ausgebildet und erhalten dabei Einblicke in den gesamten Ablauf im Werk. Zusammen mit Werk 11 haben wir momentan fast 80 Auszubildende hier in Viechtach“, so der Werkleiter. Darunter befinden sich auch drei Asylbewerber, denen mit dieser Arbeitsstelle die Chance geboten wird, sich in Deutschland im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Sowohl Bürgermeister Franz Wittmann, Landratskandidat Stefan Ebner und auch Landtagsabgeordneter Max Gibis sahen in den beiden Rehau-Werken in Viechtach eine Bereicherung für die ganze Region. „Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Unternehmen den Schritt wagen würde, einen Standort in den Bayerischen Wald zu verlegen. Firmen, die einmal hier Fuß gefasst haben, schätzen die Vorzüge des Standortes Bayerischer Wald und investieren zumeist langfristig.“ Landratskandidat Stefan Ebner pflichtet dem Abgeordneten bei. „Vor allem im Zuge der Digitalisierung könnten standortunabhängige Unternehmensteile jederzeit auch im Bayerischen Wald betrieben werden.“