Auf der Suche nach Unterstützern

Nach der Veröffentlichung der Umbaupläne am Bretterschachten sucht Bürgermeister Joli Haller Unterstützung bei MdL Max Gibis

2017-01-11

Der Markt Bodenmais möchte sein bestehendes Langlaufzentrum am Bretterschachten in den nächsten Jahren zum zentralen Anlaufpunkt für den Breitensport im Skilanglauf im Landkreis Regen ertüchtigen. Dieses Vorhaben hat Bürgermeister Joli Haller erst vor kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt. Für seine Pläne, die momentan ausgearbeitet werden, sucht Bürgermeister Joachim Haller nun bereits namhafte Unterstützer. Mit dem Landtagsabgeordneten und Präsidenten des Skiverbandes Bayerwald, Max Gibis, hat er bereits den Ersten gefunden. Insbesondere bei der Akquise von Fördergeldern für das Projekt des Marktes Bodenmais soll der Landtagsabgeordnete behilflich sein.

MdL Max Gibis (v.l.), Bürgermeister Joli Haller und Franz Weinberger am Bretterschachten

Zusammen mit Franz Weinberger, der die Anlage am Brettschachten über die Wintermonate „in Schuss“ hält, zeigte Bürgermeister Joli Haller dem Abgeordneten Max Gibis die bestehenden Gebäude sowie das weitläufige Skizentrum. „Bereits jetzt ist das Nordische Skizentrum am Brettschachten sehr gut frequentiert, sei es durch Einheimische oder Urlaubsgäste, die mit dem öffentlichen Nahverkehr halbstündig kostenlos zum Brettschachten transportiert werden“, so Bürgermeister Joli Haller. Finanziert wird das Nordische Skizentrum am Bretterschachten zu 85 % über die Kurbeiträge. „Die restlichen 15% leisten wir uns als Markt Bodenmais, um den Einheimischen, aber auch unseren Feriengästen, ein attraktives Freizeitangebot bieten zu können.“

„Wegen der gute Auslastung durch den Breitensport, wie Freizeitlangläufer, Urlauber, Skischulen, Veranstaltungen wie den Skadi-Loppet und auch Schulklassen wollen wir unser Nordisches Skizentrum am Brettschachten weiter ausbauen und damit aufwerten“, so Bürgermeister Joli Haller zum Landtagsabgeordneten Max Gibis, der vor allem auch in seiner Funktion als Präsident des Skiverbandes Bayerwald an funktionsfähigen Trainingsstätten, an denen Schüler und Jugendliche die gängigen Wintersportarten erlernen können, interessiert ist. „Gerade auch wegen der immer schwierigeren Schneelage in den flacheren Lagen des Bayerischen Waldes, macht eine Investition hier auf über 1100 Metern schon Sinn“, so MdL Max Gibis.

„Momentan können wir unseren einheimischen Langläufern und unseren Feriengästen zwar über 85 Kilometer bestens präparierte und schneesichere Loipen inmitten eines wunderschönen Naturgebietes anbieten, allerdings ist die Infrastruktur und das mehr als 20 Jahre alte Gebäude nicht mehr zeitgemäß“, beschreibt Joli Haller das Problem. „Deshalb sind wir nun dabei, ein Konzept zu erarbeiten, wie wir das Nordische Sportzentrum am Bretterschachten so ertüchtigen, dass es allen Anforderungen eines modernen Wintersportzentrums stand hält und somit langfristig attraktiv für alle Zielgruppen bleibt.“ Angedacht sind dabei vor allem ein Anschluss an die öffentliche Strom- und Wasserversorgung, der Ausbau der Parkplätze, ein Anbau an die Gebäude für mehr Platz im Bistro, mehr Toiletten und mehr Umkleideräume mit Duschen sowie ein großflächiger, ebener Start/Zielbereich zur vielfachen Nutzung. Die Umbaumaßnahmen, für die noch keine Kostenschätzungen vorliegen, sollen dabei harmonisch in die Natur integriert werden. „Dazu wurden bereits drei runde Tische mit allen möglichen Beteiligten abgehalten. Jetzt sind wir soweit, dass wir noch in 2017 die Planungen abschließen möchten und ab dem Jahr 2018 erste Baumaßnahmen beginnen können“, erklärt der Bürgermeister zum Zeitplan.

In der Planungsphase geht es nun vor allem auch darum, die Fördertöpfe für die Investitionen auszuloten. Gerade hier soll nun Skiverbandspräsident und Landtagsabgeordneter Max Gibis behilflich sein „Die Planung der Maßnahme kann über LEADER gefördert werden, doch für die Ausführung der Umbauarbeiten sind wir noch auf der Suche nach einem Fördertopf“, so Bürgermeister Joli Haller. „Wegen unseres Vorhabens, alle Maßnahmen naturverträglich zu bauen, kämen wir auch für die neu ausgeschriebene Modellregion Naturtourismus, bei der sanfter, naturnaher Tourismus gefördert wird, in Frage. MdL Max Gibis versprach, sich für eine Bewerbung Bodenmais` als Modellregion einzusetzen und bei der Suche nach finanziellen Mitteln zu helfen. „Am besten wäre es sicherlich, den Fördertopf INTERREG aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) anzuzapfen“, so der Landtagsabgeordnete, der sich begeistert zeigte von den Plänen des Marktes Bodenmais und seine volle Unterstützung für das Projekt zusicherte.