CSU-Abgeordnete besuchen Unternehmensgruppe Bachl

MdL Max Gibis und MdL Dr. Gerhard Waschler bei Röhrnbacher Unternehmensgruppe

2016-12-21

Zu einem interessanten wirtschaftspolitischen Austausch haben sich die CSU-Abgeordneten Dr. Gerhard Waschler und Max Gibis bei der Unternehmensgruppe Bachl in Röhrnbach eingefunden. „Das Bauunternehmen zeichnet sich durch unternehmerischen Mut, aber noch viel mehr durch den jahrelang anhaltenden Erfolg aus“, so MdL Waschler, der seinen Respekt und seine Anerkennung an Unternehmer Karl Bachl ausspricht. 

Die Abgeordneten Gibis und Waschler zu Besuch bei der Unternehmensgruppe Bachl

Die Firma Bachl wurde bereits im Jahr 1926 gegründet – „damals noch originär als Ziegeleibetrieb von meinem Großvater“, erzählt Karl Bachl. Nach dem Krieg kamen die Betonwerksbetriebe hinzu, in den späten 70er Jahren die kunststoffverarbeitenden Betriebe. „Mittlerweile beschäftigen wir rund 1900 Mitarbeiter an rund 25 Betriebsstätten in Deutschland, Tschechien, Ungarn und weiteren umliegenden Ländern.“

Karl Bachl ist glücklich mit dem Standort in Röhrnbach, dennoch ist ihm ebenso stets bewusst: "Wir sind hier im ländlichen Raum und müssen daher immer besser strampeln als Unternehmen in Ballungszentren - und das alles funktioniert nur, weil wir auf tüchtige und engagierte Mitarbeiter zählen können." Der Baubranche gehe es insgesamt gut und so gestalte sich auch die Auftragslage für 2017 positiv. "Freistaat, Städte und Kommunen investieren weiterhin viel Geld in diverse Baumaßnahmen - das kommt letztlich natürlich der Wirtschaft zu Gute. Man denke nur an die zahlreichen großen Bauprojekte in der Region", so MdL Max Gibis.

Dennoch habe auch die Bachl Unternehmensgruppe ein wichtiges Anliegen vorzubringen. "Die derzeit äußerst umstrittene Entsorgung von Styropor macht uns, beziehungsweise unseren Kunden, das Leben momentan etwas schwer", erklärte Michael Küblbeck, Bachl-Geschäftsführer für den Bereich Dämm- und Kunststoffe. Jedes Bundesland regle die Entsorgung derzeit anders und die Verbraucher seien zunehmend verunsichert. "Styropor in Monostruktur muss derzeit als Gefahrengut deklariert entsorgt werden - das steht in keinem Verhältnis", so Küblbeck weiter.

Auch die infrastrukturellen Gegebenheiten treiben das Unternehmen um: "Seit Jahren ist eine Nordumfahrung von Passau Thema. Mit der Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan wagen wir nun wieder ein wenig Hoffnung zu schöpfen - auch wenn die Stimmung sehr gespalten ist", so Karl Bachl. Für ihn stehe außer Frage, dass eine Nordumfahrung aus Sicht der regionalen Wirtschaft unumgänglich ist. "Eine Umfahrung von Passau ist für den nördlichen Landkreis Passau und den südlichen Landkreis Freyung-Grafenau extrem wichtig, wenn nicht existenziell."

Die Abgeordneten sicherten zu, die wichtigen Anliegen des Unternehmens in die weiteren Bemühungen mit dem Ziel aufzunehmen, günstige Rahmenbedingungen für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region zu realisieren.