100 Frauen im Bayerischen Landtag

Besuchergruppe der Frauen-Union besucht MdL Max Gibis im Maximilaneum

2016-12-12

Einen Besuch der ganz besonderen Art durfte der Landtagsabgeordnete Max Gibis nun erleben. Gleich 100 politisch interessierte Frauen aus seiner Heimat, dem Bayerischen Wald, haben ihn im Bayerischen Landtag besucht und sich über seine Arbeit informiert. Die Kreisverbände der Frauen-Union Freyung-Grafenau mit ihrer Kreisvorsitzenden Helga Weinberger und der Frauen-Union Regen mit ihrer Kreisvorsitzenden Christine Haas hatten die politische Bildungsfahrt, bei der außerdem noch ein Besuch der Staatskanzlei sowie der Winter-Tollwood auf der Münchner Theresienwiese auf dem Programm stand, organisiert.

 

MdL Max Gibis im Plenarsaal des Bayerischen Landtages mit seiner Besuchergruppe

Als erster Programmpunkt stand für die Damen der Frauen-Union die Besichtigung der Bayerischen Staatskanzlei an. In zwei Gruppen aufgeteilt gab es von Mitarbeitern der Staatskanzlei Informationen zum Gebäude, zur Geschichte des Hauses, aber auch zur Funktions- und Arbeitsweise der Staatskanzlei. Neben Ministerpräsident Horst Seehofer arbeiten noch Staatskanzlei-Minister Marcel Huber und die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Beate Merk in der Staatskanzlei und leiten die Geschicke des Freistaates Bayern. Wegen wichtigen Regierungsgesprächen, die gerade stattfanden, konnte die Gruppe der Frauen- Union leider nicht die berühmte Zirbelstube, das Amtszimmer des Ministerpräsidenten und den Kabinettsaal besichtigen. Trotzdem ging es voller wertvoller Informationen und interessanter Einblicke in die zentrale bayerischer Politik danach weiter zum Mittagessen in den Bayerischen Landtag.

Nach der Stärkung der Besuchergruppe aus dem Bayerischen Wald gab es zunächst einmal zahlreiche Informationen zum Gebäude, zu den Aufgaben, zur Zusammensetzung und zur Arbeitsweise des bayerischen Parlaments vom Besucherdienst des Landtags. Anschließend stand der Höhepunkt der politischen Bildungsfahrt für die 100 Damen der Frauen-Union Freyung-Grafenau und Regen auf der Tagesordnung. Im Plenarsaal des Bayerischen Landtags konnten die Teilnehmerinnen an der Landtagsfahrt mit dem Abgeordneten Max Gibis eine voll Stunde lang diskutieren.

Zunächst einmal schilderte MdL Max Gibis seinen persönlichen Tagesablauf. So eilt der Abgeordnete in einer Sitzungswoche von Arbeitskreis, über Ausschusssitzungen und Fraktionssitzungen zum Plenum sowie zu zahlreichen Parlamentarischen Abenden. „Die Termindichte während einer Sitzungswoche ist ziemlich hoch, es bleiben wenige Verschnaufpausen und die Vorarbeit zu den Sitzungen muss zu großen Teilen mein Büro übernehmen“, so der Abgeordnete.

Die Gelegenheit, Fragen an den Abgeordneten zu richten, ließen sich die politisch interessierten Mitglieder der Frauen-Union natürlich nicht nehmen und richteten zahlreiche Anfragen zu regionalen, aber auch überregionalen Themen an den Abgeordneten. Vor allem bezüglich der kürzlich in der Presse erschienen Meldung, wonach fast allen Frei- und Hallenbädern des Bayerischen Waldes die Schließung drohe, äußerten mehrere Frauen ihre Sorgen. MdL Max Gibis relativierte den Zeitungsartikel und betonte, dass sicherlich nicht alle Frei- und Hallenbäder im Bayerischen Wald gefährdet seien. „Neben den Investitionen, die für eine Sanierung der Bäder nötig sind, entsteht bei allen Bäder aber auch ein hohes Betriebskostendefizit. Somit sind neben dem Freistaat, der über die Verbesserung der Förderung von Schulbädern Mittel zur Sanierung der Bäder bereitstellen kann, aber auch die Kommunen vor Ort gefordert, ihre Betriebskostendefizite auf ein erträgliches Niveau zu senken.“

Außerdem wurde noch über die Finanzausstattung der Kommunen diskutiert. Auch hier musste der Landtagsabgeordnete Max Gibis eine Lanze für den Freistaat Bayern brechen. „Seit meiner Zeit als Bürgermeister der Gemeinde Mauth hat sich die Unterstützung der Kommunen durch den Freistaat vervielfacht. So gibt es heute neben den Schlüsselzuweisungen, neben der Einkommensteuerbeteiligung und neben der Investitionspauschale sogar noch das Instrument der Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen, mit denen vor allem den finanzschwachen Kommunen geholfen werden kann, wieder finanzielle Handlungsspielräume zu erlangen“, führte Max Gibis aus.

Zum Abschluss der Landtagsfahrt besucht die Gruppe um die Kreisverbände der Frauen-Union Freyung-Grafenau und Regen noch das Winter-Tollwood Festival auf der Münchner Theresienwiese und ließ so einen sehr interessanten Tag ganz entspannt ausklingen.