Ein Global Player aus dem Bayerischen Wald

Abgeordneter Max Gibis zusammen mit Bürgermeister Alois Wenig bei der Firma Mesutronic in Kirchberg i. Wald

2016-09-06

Zusammen mit Bürgermeister Alois Wenig hat sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis ein Bild von einem der Vorzeigeunternehmen im Landkreis Regen und im ganzen Bayerischen Wald gemacht, nämlich von der Mesutronic Gerätebau GmbH. Der geschäftsführende Gesellschafter Karl-Heinz Dürrmeier stellte den beiden, zusammen mit seinen Mitgesellschaftern, den „Global Player“ aus dem Bayerischen Wald vor. Dieser produziert innovative Metallsuchtechnik für den Einsatz in verschiedenen Industriesektoren.

MdL Max Gibis (2.v.r.) bei der Firma Mesutronic in Kirchberg i. Wald

Zu Beginn lud der Geschäftsführer der Mesutronic Gerätebau GmbH den Abgeordneten und den Bürgermeister zum Gespräch in den Konferenzraum, wo er zusammen mit seinen Mitgesellschaftern Erwin Engl, Manfred Artinger und Johann Schmalzbauer allgemeine Informationen zur Geschichte und zur Entwicklung des Unternehmens gab. „Wir alle sind froh, dass es nun endlich geklappt hat mit dem ersten Teil der Umgehungsstraße für Kirchberg in Richtung Hangenleithen. Seit unserer Ansiedlung im Gewerbegebiet Hackenfeld im Jahr 2005 hieß es, die Straße kommt“, beginnt Karl-Heinz Dürrmeier das Gespräch, „jetzt muss nur noch der zweite Streckenabschnitt gebaut werden, dann können wir endlich zufrieden sein.“ Schon den damaligen Neubau hatte die Firma Mesutronic vom Bau der Umgehungsstraße abhängig gemacht. MdL Max Gibis gab sich zuversichtlich, dass diese Verbindung nun so schnell wie möglich gebaut wird, um den ansässigen Unternehmen bestmögliche Entwicklungschancen zu geben. Auch Bürgermeister Alois Wenig zeigte sich optimistisch. „Dem Ausbau steht nicht mehr viel im Wege. Hier haben sich die politischen Vertreter allergrößte Mühe gegeben, um voran zu kommen.“

Angefangen hatte alles zu Beginn der 1990er Jahre, als die fünf Gesellschafter der Mesutronic GmbH entschieden hatten, auf eigene Faust Metallsuchgeräte herzustellen. In einer kleinen Halle in Höllmansried haben sie begonnen und haben sich mittlerweile zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. „Im Jahr 2005 sind wir schließlich in das Gewerbegebiet umgezogen und haben seither auch ständig expandiert“, berichtet der Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier. „Mittlerweile beschäftigen wir 160 Mitarbeiter, betreuen 30 Vertretungen weltweit und haben Kunden in über 40 Ländern – Tendenz wachsend. Rund Zwei Drittel unserer Metallsuch- und Röntgengeräte exportieren wir direkt ins Ausland. Man darf uns also getrost einen Global Player nennen“, so Karl-Heinz Dürrmeier. MdL Max Gibis versicherte daraufhin noch seine volle Unterstützung bei allen Belangen der Firma Mesutronic.

Anschließend führten Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier und Entwicklungsleiter Manfred Artinger den Abgeordneten und den Bürgermeister noch durch die Fertigungshallen sowie den Neubau. „Sämtliche Software für unsere Anlagen programmieren wir auch selber“, erklärte Manfred Artinger etwas stolz. „Unsere Metalldetektoren und -separatoren sowie Röntgenscanner werden in den Branchen Pharmazie, Nahrungsmittel, Kunststoff, Textil, Bergbau und Holz eingesetzt. Dabei fertigen wir für jeden Kunden ein passgenaues Gerät, so dass keine massenhafte Fertigung von Metallsuchgeräten möglich ist. Viele unserer Produkte sind Unikate“, führte der Fertigungsleiter weiter aus.

Beim Rundgang stellte der Abgeordneten Max Gibis dann noch fest, dass die Dimensionierung des Neubaus auf weiteres Wachstum ausgelegt ist. „Mit einer optimalen Verkehrsanbindung, sowie hoffentlich genügend jungen Auszubildenden, können wir den Expansionskurs sicherlich fortsetzen“, so der Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier. MdL Max Gibis pflichtet ihm bei. „Es ist auch Aufgabe der Politik, wieder mehr Wertschätzung bei den jungen Schulabgängern für die Berufe in Industrie und Handwerk zu generieren. Hier kann man gutes Geld verdienen mit einer abwechslungsreichen und zukunftssicheren Tätigkeit. Deshalb kann ich eine Ausbildung in diesen Bereichen nur empfehlen.“