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Max Gibis macht sich ein Bild von der Lage

MdL zu Besuch in der beschädigten Mittelschule Ruhmannsfelden - Finanzierung zur Sanierung gesucht

2016-06-21

Nach dem schweren Hagelschaden an der Mittelschule Ruhmannsfelden Ende letzter Woche hat sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis bereits am Montag zusammen mit Bürgermeister Werner Troiber selber ein Bild von der Lage vor Ort gemacht. Bürgermeister Werner Troiber hatte bereits am Wochenende den Abgeordneten um Unterstützung bei der Finanzierung der Sanierung der Mittelschule gebeten. „Mit einer Reparatur der Schäden alleine ist es nicht getan. Nach einer ersten Bestandsaufname kann man von einer Generalsanierung sprechen. Doch dafür brauchen wir dringend finanzielle Hilfen des Freistaates“, beschreibt Werner Troiber die Situation und zeigte sich erfreut über den Besuch des Abgeordneten Max Gibis, der seine bestmögliche Unterstützung in der Sache zusicherte.

 

MdL Max Gibis begutachtet mit den Verantwortlichen vor Ort die Schäden am Dach der Mittelschule
MdL Max Gibis (2.v.l.) begutachtet mit den Verantwortlichen vor Ort die Schäden am Dach der Mittelschule

Die Aufräumarbeiten und kurzfristigen Maßnahmen zum Abdichten des Daches waren bereits in vollem Gange als der Landtagsabgeordnete Max Gibis am Montag in die Mittelschule Ruhmannsfelden kam. Bürgermeister Werner Troiber erwartete den Abgeordneten bereits und gab ihm Informationen zu den Geschehnissen rund um den Hagelschlag sowie zu den Schäden, die am Schulgebäude entstanden sind. „Das Ausmaß der Schäden ist noch um einiges schlimmer als ich es mir vorgestellt habe“, so der erste Kommentar von MdL Max Gibis. Die erst vor vier Jahren erneuerten Lichtkuppeln haben nämlich dem Hagelbombardement ebenso wenig Stand gehalten wie die Dachhaut, so dass Wasser durch sämtliche Öffnungen ins Gebäudeinnere bis in das Kellergeschoss floss. Teilweise musste das Regenwasser mit Pumpen aus den Klassenzimmern abgepumpt werden.

Zusammen mit Bürgermeister Werner Troiber sowie dem Schulleiter Artur Baumann, seiner Stellvertreterin Uli Ebner, Johannes Weber vom Planungsbüro Weber, das die Bestandsaufnahme der Schäden abwickelt und Andreas Eickhoff, dessen Firma eine provisorische Abdichtung des Daches vornimmt, begutachtete MdL Max Gibis zunächst die Schäden auf dem Dach des Mittelschulgebäudes. „Schon jetzt haben wir eine Schadenssumme von etwa 870.000 €. Dabei haben wir noch keinen Blick hinter die Wände und Decken, aus denen das Wasser kam, geworfen“, führte Bürgermeister Troiber aus. „Im Endeffekt sprechen wir über eine Generalsanierung des Gebäudes. Ohne großzügige finanzielle Unterstützung des Freistaates können wir eine solche Generalsanierung im Haushalt nicht stemmen.“Bürgermeister Werner Troiber (r.) unterrichtet den Abgeordneten über die Schäden an der Mittelschule

Der Abgeordnete Max Gibis stellte daraufhin erste Überlegungen zur Förderung der Sanierung an und empfahl als ersten Schritt, das Gespräch mit der Förderstelle der Regierung von Niederbayern zu suchen. „Mit einer Mischung aus den Fördergeldern über das KIP zur energetischen Sanierung der Schule, die der Markt Ruhmannsfelden ohnehin bekommen hätte, aus regulären Fördermittel zur Schulsanierung aus dem KAG sowie aus Versicherungsleistungen könnte man eine Finanzierung hinbekommen“, so MdL Max Gibis. Außerdem empfahl der Abgeordnete mit der Regierung von Niederbayern abzuklären, ob die Möglichkeit besteht, den aktuellen Hochwasserhilfsfonds anzuzapfen.

Bürgermeister Werner Troiber wies indessen noch einmal eindringlich daraufhin, dass es neben der Sicherung des Schulstandortes Ruhmannsfelden auch um die Zukunftsfähigkeit der Kommune geht. „Mit einer finanziellen Belastung für eine Generalsanierung hat Ruhmannsfelden über Jahre hinweg keine finanziellen Spielräume mehr“, so der Bürgermeister. Max Gibis betonte darauf, dass er im schlimmsten Fall auch versuchen werde, einen runden Tisch mit Finanzminister Markus Söder zu organisieren, sollte die Unterstützung nicht wie gewünscht ausfallen.

Der weitere Schulbetrieb an der Mittelschule Ruhmannsfelden in der Zeit der Reparaturarbeiten sowie in einer möglichen Zeit der Generalsanierung ist unterdessen bereits gesichert. „Mit Schulcontainern sowie durch die Möglichkeit der Mitnutzung von Klassenräumen in der angrenzenden Grundschule können wir den Unterricht für die 12 Klassen der Jahrgangsstufen 5-10 bis zu einer Wiederinbetriebnahme von Teilen des Schulgebäudes sicherstellen“, so Schulleiter Artur Baumann.