MdL Max Gibis besucht die FNBW

Gespräch mit der FNBW-Geschäftsführerin Monika Dombrowsky - "Wir sind auf einem guten Weg"

2016-06-01

Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hat sich bei einem Besuch bei der Geschäftsführerin der „Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald“ (FNBW), Frau Monika Dombrowsky, über den aktuellen Stand der Dinge sowie den stetigen Entwicklungsprozess der neu gegründeten GmbH informiert. Seit nunmehr eineinhalb Jahren leitet Frau Dombrowsky die Geschicke der „Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald“ und hat zusammen mit ihren engsten Mitarbeitern Daniel Eder und Robert Kürzinger sowie den fast 30 weiteren Mitarbeitern in den Tourist-Infos, die wertvolle Arbeit für die neue GmbH leisten, bereits einiges auf den Weg gebracht.

 MdL Max Gibis (r.) mit der FNBW-Geschäftsführerin Monika Dombrowsky

MdL Max Gibis (r.) mit der FNBW-Geschäftsführerin Monika Dombrowsky

 „Der wichtigste Schritt in den letzten Monaten war der Betriebsübergang der Mitarbeiter von den Gemeinden zur FNBW. Die Verträge sind nun fast mit allen Angestellten abgeschlossen und wir sind zuversichtlich, dass die Verbleibenden bald folgen werden“, informierte die Geschäftsführerin Monika Dombrowsky den Landtagsabgeordneten über den aktuellen Stand. „Ansonsten arbeiten wir fleißig an einer positiven Darstellung der Ferienregion bei den Vermietern, Urlaubsgästen und Verantwortlichen in den Kommunen sowie an einer verbesserten Kommunikation auf allen Ebenen. Es ist ein Weg der kleinen Schritte, den wir beschreiten. Doch Stück für Stück kommen wir näher an das Ziel eine erfolgreiche Urlaubsdestination zu werden.“

Dass dies nicht von heute auf morgen geht, hat man in der Vergangenheit bereits an anderen Zusammenschlüssen von Kommunen zu Ferienregionen gesehen. So bestätigte zum Beispiel der Geschäftsführer der Ferienregion Hochschwarzwald, Thorsten Rudolph, gegenüber Monika Dombrowsky, es würde fünf Jahre brauchen bis die Mechanismen und Strukturen gefestigt sind, sich Synergieeffekte einstellen und Erfolge in den Übernachtungszahlen dauerhaft sichtbar werden. „Und die Voraussetzungen dafür sind, dass alle von Anfang an zusammen an einem Strang ziehen“, ergänzte die Geschäftsführerin einen kleinen Seitenhieb.

MdL Max Gibis bot im weiteren Gesprächsverlauf seine Unterstützung an, um punktuell die Ferienregion voran zu bringen. Monika Dombrowsky bat den Abgeordneten des Bayerischen Landtags darum, ein gutes Wort bei den „Leader“-Förderanträgen in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau zur Finanzierung einer gemeinsamen Telefonanlage sowie eines gemeinsamen Servers für die Tourist-Informationen einzulegen. „Für eine optimale Vernetzung ist eine solche Grundausstattung absolut von Nöten. Hier geht es vor allem auch um Komfort für den Gast“, begründete die Geschäftsführerin ihr Anliegen. Auf die Frage des Landtagsabgeordneten zur Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Bayerischer Wald, die alleine aufgrund des Namens der Ferienregion schon naheliegend ist, bezeichnete die Geschäftsführerin diese mit „vergleichsweise sehr gut“. „Im Vergleich mit anderen Ferienregionen und anderen Nationalparks haben wir eine sehr enge Partnerschaft. Wir stehen in ständigem Austausch und besuchen nun dieses Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit dem Nationalpark Bayerischen Wald die Nr.1 Wandermesse „TourNatur“ in Düsseldorf“.

Nach den interessanten Ausführungen der Geschäftsführerin bekräftigte MdL Max Gibis noch einmal seine Unterstützung der FNBW, die er damals noch als Bürgermeister der Gemeinde Mauth in ihren Kinderschuhen begleitet hatte. Außerdem rief er auch nochmals alle Verantwortlichen auf, an einem Strang zu ziehen, um die Ferienregion Bayerischer Wald langfristig zu einer erfolgreichen Urlauberdestination zu verwandeln, die mit den „Großen“ der Branche mithalten kann. „Das Potential dafür haben wir allemal“, so Max Gibis. „Letztendlich profitieren wir alle davon, wenn sie gute Arbeit leisten“, gab Max Gibis der Geschäftsführerin Monika Dombrowsky noch ein paar motivierende Worte mit auf den Weg.