Ein Global Player aus dem Bayerischen Wald

MdL Max Gibis informiert sich bei der Firma "Felix Graf - Werkstätte für Innenausbau" in Zenting

2016-02-19

Sehr angetan zeigte sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis nach dem Besuch der Firma „Felix Graf – Werkstätte für Innenausbau“ in Zenting von dem renommierten und europaweit tätigen Unternehmen aus dem Bayerischen Wald. Zusammen mit dem Zentinger Bürgermeister Leopold Ritzinger hatte ihn Firmeninhaber Felix Graf zu einer Besichtigung seiner Räumlichkeiten eingeladen. Dabei haben der Bürgermeister und der Landtagsabgeordnete eine Menge interessanter Einblicke in das familiengeführte Unternehmen erhalten „Einmal mehr bin ich begeistert, welche international tätigen Firmen mit attraktiven Arbeitsplätzen der Bayerische Wald zu bieten hat“, so MdL Max Gibis.

 MdL Max Gibis (mitte) mit Bgm. Ritzinger (l.) und Firmeninhaber Felix Graf (r.)

 Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1955 als Bau- und Möbelschreinerei durch Felix Graf sen. Im Jahr 1980 trat Felix Graf die Nachfolge seines Vaters an und übernahm die Firma. Seitdem hat sich das Gesicht des Unternehmens durch mehrere Umstrukturierungen sowie zahlreiche Investitionen mehrfach verändert und konnte seine Belegschaft mit gesundem Wachstum auf mittlerweile fast 50 Beschäftigte erhöhen. Seit 1990 hat sich Felix Graf vor allem auf Kompletteinrichtungen für Hotels spezialisiert und ist in diesem Feld mittlerweile europaweit tätig. Über erste Kontakte und Empfehlungen eher zufällig in die Branche der Hoteleinrichtungen gekommen, zählt das Unternehmen heute zu den ersten Ansprechpartnern von renommierten Architekten, wenn es um die Einrichtung und Ausstattung von Hotels in Deutschland, der Schweiz, England oder auch den Benelux-Staaten geht.

„Unsere Auftraggeber schätzen vor allem die Qualität unserer Mitarbeiter, die als fleißig, verlässlich und höflich gelten. Auch die Fertigung Made in Germany ist ein Qualitätsmerkmal, das zu unserem guten Ruf beigetragen hat“, erklärte Firmeninhaber Felix Graf dem Abgeordneten Max Gibis sowie dem Bürgermeister Leopold Ritzinger. „Durch unsere hervorragenden Mitarbeiter und unser Qualitätsbewusstsein werden wir von vielen Architekten weiterempfohlen und erhalten so Aufträge in ganz Europa. Wir können uns unsere Aufträge manchmal sogar aussuchen“, gibt sich Felix Graf stolz auf seine Firma.

MdL Max Gibis lobte, dass das Unternehmen einen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region leistet und mit seinem Arbeitsplatzangebot die Attraktivität des Bayerischen Wald aufwertet. Auch Bürgermeister Ritzinger zeigte sich sehr froh, die Firma „Felix Graf – Werkstätte für Innenausbau“ in der Gemeinde zu haben. „Nicht nur die Gemeinde Zenting profitiert von den Arbeits- und Ausbildungsplätzen, sondern die gesamte Region“. Im Jahr 2016 will das Unternehmen erstmals acht bis zehn Lehrlinge ausbilden, was einen Höchstwert in der Firmengeschichte darstellen wird. „Darunter wird auch ein anerkannter Asylbewerber sein, weil ich der Meinung bin, dass es wichtig ist diese Menschen zu integrieren. Der beste Ansatz für eine gelungene Integration ist, diese Menschen in Arbeit zu bringen“, so Firmeninhaber Felix Graf. Der Abgeordnete Max Gibis pflichtet ihm bei diesem Punkt voll und ganz bei.

Zum Thema Ausbildung ergänzte Felix Graf noch, dass seine Firma auch in Zukunft weiterhin zahlreichen Nachwuchskräften mit den verschiedensten Bildungsabschlüssen eine berufliche Heimat geben will. „Aber gerade beim für uns so wichtigen Beruf des Schreiners fehlen uns die Bewerbungen und somit auch der Nachwuchs.“ Max Gibis betonte daraufhin, dass er schon seit längerer Zeit daran arbeite, wieder für mehr Wertschätzung für die Handwerksberufe zu werben. „Wir müssen daran arbeiten, das Handwerk wieder als attraktiven und adäquaten Ausbildungszweig zu etablieren. Wenn uns dies gelingt, so wird in wenigen Jahren das Handwerk wieder goldenen Boden haben“, zeigte sich der Abgeordnete überzeugt.

Zum Abschluss des informativen Gespräches gab Felix Graf dem Abgeordneten Max Gibis noch etwas mit einem Augenzwinkern mit auf den Weg, das man sich als deutscher Bürger durchaus zu Herzen nehmen sollte. „Die Sinnhaftigkeit der deutschen Bürokratie wird hierzulande oftmals kritisch diskutiert. Aber nach vielen Erlebnisse mit den Behörden im europäischen Ausland bin ich für die deutsche, geordnete Bürokratie wieder sehr dankbar.“