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Lösung für Kreuzung Freyung/Ort gefunden

Die Kreuzung in Freyung/Ort wird umgebaut - tragbare Lösung gefunden

2016-02-04

Auf Vermittlung von MdL Max Gibis trafen sich Staatssekretär Gerhard Eck, Leitender Baudirektor Michael Jung als Vertreter der Obersten Baubehörde, Landrat Sebastian Gruber und Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich im Maximilianeum, um über einen zeitnahen Umbau der Kreuzung in Ort bei Freyung zu sprechen. Am Ende des Gesprächs entschied der für Bau zuständige Staatssekretär im Innenministerium, dass die vom Grafenauer Ingenieurbüro Wolf erarbeitete, platzsparende, verkehrssichere und schnell umsetzbare Variante zeitnah umgesetzt werden soll.

 

Eine Planskizze des zukünftigen Straßenverlaufs

Im Vorfeld hatten die Vertreter aus dem Landkreis ausdrücklich darauf hingewiesen, wie wichtig eine Erhöhung der Verkehrssicherheit an dieser Stelle sei. Der jüngste Verkehrsunfall mit 10 verletzten Personen habe erneut deutlich belegt, wie dringend Umbauten durchgeführt werden müssten „Hier handelt es sich um einen extremen Unfallschwerpunkt, der baldmöglichst entschärft werden muss“, so Bürgermeister Olaf Heinrich.

Wie vom Freyunger Stadtrat in einem einstimmigen Beschluss gefordert, ist nun eine Lösung gefunden worden, bei der der Flächenverbrauch minimiert wird. Gleichzeitig bleibt die Durchgängigkeit der Bundesstraße für den Fernverkehr erhalten. Dies entspricht auch den Wünschen der Obersten Baubehörde, die auf die besondere Bedeutung der B12 als Verbindung in Richtung Tschechien immer wieder hingewiesen hat. In der nun vorgesehen Variante wird eine kreisverkehrsähnliche „Acht“ den Verkehr, auf ungefähr derselben Höhe auf der heute die B12 verläuft, abwickeln. Der Verkehr läuft über ein Brückenbauwerk unter dem tiefergelegt der Fernverkehr hindurchfährt.

Die nun gefundene und beschlossene Lösung wird einige große Vorteile haben. So ist sie nicht nur äußerst flächensparend, sie sorgt auch für einen deutlich verbesserten Schallschutz für die Bevölkerung in Ort. „Durch die Tieferlegung der Straße wird auf einer stattlichen Länge der Verkehr in einem Einschnitt verlaufen. Dies hat natürlich zur Folge, dass der Transitverkehr in Ort deutlich weniger zu hören sein wird“, freut sich Landrat Sebastian Gruber. Er hatte im Gespräch mit Staatssekretär Gerhard Eck mehrfach betont, dass neben einer umsetzbaren, wirtschaftlichen und platzsparenden Lösung auch der Zeitpunkt der Umsetzung größte Bedeutung habe.

Staatssekretär Eck sagte in diesem Zusammenhang zu, dass wenn die Stadt im Rahmen eines Bebauungsplans noch im laufenden Jahr 2016 Baurecht schafft, die Baumaßnahme im nächsten Jahr angegangen und umgesetzt werden könne. „Die Mittel stehen dafür bereit. Wenn die Stadt den Bebauungsplan noch dieses Jahr auf den Weg bringt, ist der Kreuzungsumbau Ende des kommenden Jahres abgeschlossen“, freut sich MdL Max Gibis.

Neben dem nun vorgesehenen Aufstellen eines Bebauungsplans durch die Stadt Freyung läuft auch noch ein Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau zwischen Freyung und Aigenstadl. Wie der Vertreter der Obersten Baubehörde berichtete, gebe es hier noch Diskussionen mit einem Anlieger. Sollte es gelingen auch diese noch offenen Fragen im laufenden Jahr zu klären, könne auch der Ausbau zwischen Aigenstadl und Freyung in den nächsten zwei Jahren angegangen werden.

Bürgermeister Olaf Heinrich weist darauf hin, dass insbesondere der einstimmige Beschluss, in Ort ein Gewerbegebiet auszuweisen, der Schlüssel zur jüngst getroffenen Entscheidung gewesen sei. „Die Aufgabe der Stadt ist nun, schnellstmöglich den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet und die Kreuzung auf den Weg zu bringen. Nach meiner Einschätzung gibt es mit der nun getroffenen Lösung nur Gewinner. Ausdrücklich danke ich im Namen der Stadt dem Mitglied des Innenausschusses und örtlichen MdL Max Gibis, der in zahlreichen Terminen für die nun gefundene Lösung geworben hat und diese erst möglich machte“, betont der Freyunger Bürgermeister.

 MdL Max Gibis (r.) beim Spitzengspräch im Landtag