In den Zentren der bayerischen Politik

Besuchergruppe des Abgeordneten Max Gibis in der Staatskanzlei und im Landtag

2015-11-27

Eine 100-köpfige Besuchergruppe aus dem Landkreis Freyung-Grafenau hatte jetzt die Möglichkeit die Zentren der bayerischen Politik näher kennenzulernen. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis hatte die CSU-Ortsverbände Schönberg, Schöfweg und Innernzell sowie die Wolfsteiner Kickers zu einer Fahrt nach München mit Besuch der Bayerischen Staatskanzlei sowie des Bayerischen Landtages eingeladen. Dabei konnten die interessierten Teilnehmer aus dem Bayerischen Wald zahlreiche aufschlussreiche Einblicke in das Politgeschehen im Freistaat gewinnen.

 

MdL Max Gibis mit seiner Besuchergruppe im Bayerischen Landtag

Nach einer gemütlichen Anreise nach München mit einer Brotzeit, die der Landtagsabgeordnete Max Gibis seinen Besuchern spendiert hatte, fand sich die knapp 100-köpfige Besuchergruppe aus dem Landkreis Freyung-Grafenau zunächst in der Bayerischen Staatskanzlei ein. Aufgeteilt auf zwei Gruppen wurde der Delegation aus dem Bayerischen Wald allerhand Interessantes zur Geschichte des Gebäudes der Staatskanzlei sowie zu ihren Aufgaben näher gebracht. Einst als Kaserne gebaut, wurde das Gebäude ab 1905 als Armeemuseum genutzt und schließlich im Zweiten Weltkrieg zerstört. Erst nach jahrzehntelangen Planungen sowie auf Drängen des damaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß wurde schließlich 1993 die neue Staatskanzlei eröffnet. Seitdem laufen dort die Fäden der bayerischen Politik zusammen. Alle Ministerien des Freistaates unterhalten dort ihre eigenen Referate, um ihre Interessen mit den Entscheidungen der Staatsregierung abzustimmen. Den Kern der Aufgaben in der Staatskanzlei bestimmen jedoch die Vorbereitungen der Kabinettsitzungen, bei denen der Ministerpräsident sowie seine Minister die Richtlinien der Politik im Freistaat vorgeben. Von den Informationen sowie der Architektur des Gebäudes zeigte sich die Besuchergruppe durchaus beeindruckt.

Das Maximilianeum

Im Anschluss ging es für die Delegation aus dem Bayerischen Wald zum Mittagessen in den Bayerischen Landtag. Dort standen anschließend auch noch eine Führung sowie der Höhepunkt des Tages, die Diskussion mit MdL Max Gibis im Plenarsaal des Bayerischen Landtages, auf dem Programm. Beeindruckt vom imposanten Gebäude des Maximilianeums zeigten sich die Besucher äußerst interessiert an der Geschichte und der Funktions- und Arbeitsweise des Bayerischen Landtages, die ihnen vom Besucherdient vermittelt wurden. Im Plenarsaal konnten sie dann endlich den Initiator der Fahrt, MdL Max Gibis, begrüßen, der sich zwischen einer Ausschusssitzung und einer CSU-Fraktionssitzung die Zeit für ein einstündiges Gespräch mit seinen Gästen nehmen konnte.

Ausführlich erklärte der Abgeordnete Max Gibis den interessierten Zuhörern die Sitzordnung im Plenum, die formalen Abläufe bei Abstimmungen sowie auch seine parlamentarische Arbeit. Schließlich kam er auch noch auf die aktuellen politischen Themen zu sprechen, die gerade auch in den Ausschüssen und in der Fraktionssitzung besprochen wurden. Letztendlich bestand für die Besuchergruppe auch noch die Möglichkeit, Fragen direkt an den Abgeordneten Max Gibis zu stellen. Der ehemalige Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau Ludwig Lankl griff dabei des Thema Ilztalbahn auf und warb bei MdL Max Gibis dafür, sich für eine Potentialanalyse, die für einen künftigen Regelbetrieb notwendig wäre,  einzusetzen. MdL Max Gibis verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass ein Regelbetrieb der Ilztalbahn einen immensen Mehrwert für die ganze Region darstellen würde. „Ein vom Freistaat finanzierter Regelbetrieb im Stundentakt würde für unsere Region eine deutliche und nachhaltige Strukturverbesserung bedeuten“, so MdL Max Gibis.

Im Plenum Nach weiteren lebhaften Diskussionen zu den Themen Parteitag der CSU sowie Asylpolitik  gab es einen großen Applaus der Besuchergruppe für ihren Abgeordneten Max Gibis sowie ein obligatorisches Abschiedsfoto im Treppenhaus des Bayerischen Landtags.