Unterwegs mit MdL Gerhard Waschler in Röhrnbach

Gibis und Waschler nehmen sich den Anliegen von Haidl an und loten Fördermöglichkeiten für Sportplatz aus

2015-08-28

Ihre Funktion als politische Vertreter für die heimische Region im Bayerischen Landtag nehmen die Abgeordneten MdL Dr. Gerhard Waschler und MdL Max Gibis sehr ernst. "Zu unserer Arbeit zählt auch, den Sorgen und Nöten der Menschen Gehör zu verschaffen - eine wichtige Rolle spielen hier natürlich auch die Anliegen der Unternehmer und der Vereine", so die Abgeordneten. Deshalb haben sich die beiden Landtagsabgeordneten nun Zeit genommen, um zum einen das Familienunternehmen Haidl in Röhrnbach zu besuchen und zum anderen sich über die Entwicklung des Sportgeländes des SV Röhrnbach zu informieren.

 

Die MdL´s Gibis und Waschler bei der Firma Haidl

Zunächst erhielten die beiden Mandatsträger Waschler und Gibis zusammen mit Bezirksrat Josef Heisl und Bürgermeister Josef Gutsmiedl interessante Einblicke in die Unternehmensstruktur und die Fertigungsabläufe des Familienunternehmens Haidl. Der Betrieb hat sich bereits vor 20 Jahren auf den Bau von Kunststoff- und Aluminiumfenster spezialisiert und den Vertrieb mittlerweile auf zwei Standorte ausgedehnt. „Mit unseren Werken in Reichersberg in Oberösterreich und hier in Röhrnbach erschließen wir ein Vertriebsgebiet, das von Süddeutschland über Österreich bis Norditalien reicht“, so Geschäftsführer Max Haidl.

Insgesamt verteilen sich rund 200 Mitarbeiter auf die beiden Standorte, und produzieren im Schnitt rund 300 Fenster am Tag. „Trotz EU sind die Anforderungen an unseren Betrieb in den jeweiligen Ländern unterschiedlich. Das macht die Arbeit nicht immer einfach“, so Haidl. Vor allem die wirtschaftliche Wettbewerbssituation weise enorme Diskrepanzen auf – „hier findet eine Verzerrung statt. Eine Chancengleichheit im Wettbewerb auf europäischer Basis wäre wünschenswert.“

Dennoch habe das Unternehmen keinen Grund zur Klage: „Uns geht es gut. Wir konzentrieren uns auf eine nachhaltige Unternehmenspolitik und zufriedene Mitarbeiter“, ergänzt Geschäftsführer Florian Haidl. Die Konkurrenz schlafe nicht, aber bei Haidl arbeite man auf höchsten technischem Niveau und habe sich in der Branche einen sehr guten Namen gemacht – „wir gehen mit Zeit!“

Zu schaffen mache dem Unternehmen jedoch der Ausbau der infrastrukturellen Rahmenbedingungen: „Gerade durch die räumliche Distanz unserer Standorte sind wir nicht nur auf ein entsprechendes Straßennetz, sondern vor allem auf eine entsprechend gute und schnelle Internetverbindung für den gegenseitigen Datenaustausch angewiesen“, erklären die Geschäftsmänner. Die Breitbandinitiative der Staatsregierung müsse sich auch in Verbesserungen am Betriebsstandort spürbar niederschlagen.

„Hier muss sich wirklich schnell was ändern, sonst gelangen wir ins Hintertreffen.“ Die Zukunftsfähigkeit eines Betriebes hänge heut zu Tage zu großen Teilen auch am Online-Markt. Ein Anschluss an ein Glasfasernetz sei nun dringend erforderlich. In diesem Zusammenhang sicherte auch Bürgermeister Josef Gutsmiedl seine Unterstützung zu. Für die Abgeordneten ist die Thematik Breitbandausbau natürlich kein Novum. „Auch uns ist an einem schnellen Ausbau gelegen – dafür werden wir uns weiterhin stark machen“, so die MdL Waschler und MdL Gibis abschließend zum Besuch bei der Firma Haidl.

 Anschließend besuchten die beiden das Sportgelände des SV Röhrnbach

Beim nachfolgenden Ortstermin der beiden Abgeordneten Gerhard Waschler und Max Gibis sowie Bürgermeister Gutsmiedl am Sportgelände des SV Röhrnbach erläuterte der Vorstand des Fördervereins Karl-Heinz-Grindinger sowie SV-Vorstand Anton Pauli die weiteren Pläne für die Erweiterung des Sportplatzgeländes. In den letzten Jahren hat der Verein mit viel Kraft, Energie und eigenen Investitionen von über 300.000 Euro einen weiteren Trainingsplatz gebaut, der vom gesamten Vereine-Verbund der fünf Gemeinden Fürsteneck, Perlesreut, Ringelai, Kumreut und Röhrnbach genutzt werde.

„Auch Aufgrund der idealen Lage ist der Andrang so groß, dass wir nun weitere bauliche Maßnahmen in Angriff nehmen möchten“, erklärt Anton Pauli, der auf die mittlerweile 14 Sparten des Sportvereins verweist. Der Hauptplatz ist bereits mit einer Flutlicht- und Zaunanlage ausgestattet, weiterhin soll ein Beachvolleyballplatz integriert werden. Das Augenmerk liegt jedoch auf der Anschaffung eines Kunstrasens für den Trainingsplatz.

„Die intensive Nutzung macht einen Kunstrasen dringend erforderlich, aber uns geht das Geld aus. Die Investitionssumme liegt hier locker nochmal bei rund 150.000 Euro für den Kunstrasen und weiteren 50.000 Euro für den Unterbau – hier sind wir definitiv auf Unterstützung angewiesen“, so Karl-Heinz Grindinger. „Auf dem Gelände hat sich viel getan und die Eigenleistung der Vereine ist wirklich bemerkenswert und der Verein hat die bestmögliche Unterstützung verdient“, so MdL Waschler. Gemeinsam mit seinem Landtagskollegen Max Gibis müssen nun verschiedene Fördermöglichkeiten ausgelotet werden.