"Ort schafft Mitte" 2015

Etwa 420.000 Euro fließen über das Städtebauförderprogramm in die Landkreise Regen und Freyung-Grafenau

2015-06-30

Der Freistaat Bayern unterstützt die niederbayerischen Kommunen 2015 mit mehr als 3,4 Millionen Euro über das Programm "Ort schafft Mitte" aus dem bayerischen Städtebauförderprogramm. Etwa 420.000 Euro fließen davon in die Bayerwaldlandkreise, rund 330.000 in den Landkreis Regen und 90.000 in den Landkreis Freyung-Grafenau. Darüber informierten die beiden CSU-Landtagsabgeordneten Max Gibis und Helmut Brunner.

 Nach Auskunft der beiden CSU-Landtagsabgeordneten fließen Fördermitteln in Höhe von 120.000 Euro nach Viechtach für die Neugestaltung der Altstadt sowie 60.000 Euro nach Rinchnach zur Sanierung des Ortskerns. Ebenfalls jeweils 60.000 Euro erhalten Frauenau und Teisnach für Einzelvorhaben sowie der Markt Schönberg für die Neugestaltung des Ortskernes. Schließlich bekommen noch die Stadt Zwiesel als Mittelzentrum und die Gemeinde Jandelsbrunn für ein Einzelvorhaben jeweils 30.000 Euro aus dem Fördertopf "Ort schafft Mitte".

 „Das bayerische Städtebauförderprogramm ergänzt damit wirkungsvoll die Städtebauförderprogramme von Bund, Ländern und EU. Mit den Geldern werden vor allem Kommunen im ländlichen Raum bei der Bewältigung des Strukturwandels unterstützt. Die Beseitigung innerörtlicher Leerstände und Brachflächen hat dabei ein großes Gewicht", so Brunner und Gibis. „Die Leerstände in den Ortsmitten gilt es mit allen Mitteln zu verhindern, um unsere Kommunen mit vitalen Ortskernen langfristig attraktiv aufzustellen“, betonten die Abgeordneten weiter.

Bayernweit stehen 2015 im Förderprogramm "Ort schafft Mitte" insgesamt Fördermitteln in Höhe von rund 45 Millionen Euro zur Verfügung, die an 310 Städte und Gemeinden im gesamten Freistaat verteilt werden. Zusammen mit dem Anteil der Kommunen ergibt sich im bayerischen Städtebauförderprogramm 2015 ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 66 Millionen Euro.

Über 84 Prozent dieser Fördermittel fließen in den ländlichen Raum. "Durch die Städtebauförderung werden zudem eine Vielzahl an weiteren, privaten Investitionen angestoßen. Gerade in von Abwanderung bedrohten Regionen leistet sie damit einen wertvollen Beitrag für den Arbeitsmarkt", so die beiden Abgeordneten Brunner und Gibis.