Erfreuliche Nachrichten für Grafenau

Ehemaliges Polizeigebäude soll Kapazitätsengpässe am Finanzamt beheben

2015-04-28

„Es ist eine gute Nachricht für das Finanzamt und die Stadt Grafenau“. So lautete der Tenor des Bürgermeisters Max Niedermeier als ihm MdL Max Gibis die freudige Botschaft überbrachte. „Mit den zusätzlichen Büro- und Registraturflächen des ehemaligen Polizeigebäudes in Grafenau, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Finanzamt steht, können wir durchaus unsere Kapazitätsengpässe lösen“, so die Finanzamtsleiterin Brigitte Behammer. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis und Bürgermeister Max Niedermeier hatten sich zuvor vehement für diese Lösung eingesetzt. 

 

(v.l.) MdL Max Gibis, Finanzamtsleiterin Brigitte Behammer und Bürgermeister Max Niedermeier vor dem ehemaligen Polizeigebäude

Bereits seit längerer Zeit ist der zusätzliche Platzbedarf für das Finanzamt Grafenau seitens des Finanzministeriums anerkannt. Zuletzt musste das Archiv zur Zwischenunterbringung sogar in einem zusätzlich angemieteten Gebäude untergebracht werden. Zur Lösung dieses Kapazitätsproblems hatte MdL Max Gibis bereits im Herbst letzten Jahres nach dem Umzug der Polizeiinspektion in die neuen Räumlichkeiten dem Finanzministerium die Nutzung des alten Polizeigebäudes vorgeschlagen. „Das Gebäude der alten Polizeiinspektion steht in unmittelbarer Nähe zum Finanzamt, wird seit dem Frühjahr 2014 nicht mehr genutzt und befindet sich sogar im Besitz des Freistaates Bayern“, benennt MdL Max Gibis die Argumente, die für eine Nachnutzung des ehemaligen Polizeigebäudes für das Finanzamt sprachen. „Dies erscheint allen Verantwortlichen vor Ort als die ideale Lösung, zumal mit der Weiterverwendung auch ein Leerstand im Stadtkern sinnvoll weitergenutzt werden kann und dies ein weiteres, wichtiges Signal zur Belebung des Grafenauer Innenraumes darstellt“, bläst Bürgermeister Max Niedermeier ins selbe Horn.

Nach zahlreichen Gesprächen und einer internen Prüfung des Finanzministeriums stellte sich schließlich heraus, dass eine Nachnutzung der alten Polizeiinspektion durch das Finanzamt Grafenau die beste Alternative zur Lösung der Kapazitätsengpässe sei. In einem Schreiben bestätigte der Staatssekretär am Finanzministerium Albert Füracker dem Landtagsabgeordneten Max Gibis nun, dass seinem Anliegen vollumfänglich Rechnung getragen wird und das ehemalige Polizeigebäude zur Nachnutzung vorbereitet wird. „Ich denke der Freistaat Bayern hat wieder einmal gezeigt, dass Entscheidungen im Sinne der Kommunen getroffen werden und man mit solchen Maßnahmen konkreten Problematiken vor Ort, in diesem Fall der Leerstandsproblematik, entgegen wirken kann.“ Finanzamtsleiterin Brigitte Behammer ergänzte noch, dass es nun darum gehe, die Maßnahme zügig umzusetzen, so dass der Platzbedarf im Finanzamt möglichst schnell gedeckt werden kann. MdL Max Gibis versprach alles zu tun, um auf einen baldigen Start des Projektes hinzuwirken.

Abschließend verwies Bürgermeister Max Niedermeier noch darauf, dass die Umnutzung des ehemaligen Polizeigebäudes in Büro- und Registraturflächen für das Finanzamt Grafenau in keinem Zusammenhang mit dem geplanten Finanzamtsneubau am Stadtberg stehe. „Der Neubau am Oberen Stadtberg in Grafenau dient der Unterbringung der 45 nach Grafenau verlagerten Stellen des Finanzamtes München. Die Umnutzung der alten PI hingegen gilt nur der Behebung bereits bestehender Kapazitätsprobleme am Finanzamt Grafenau“, stellte der Bürgermeister den Sachverhalt noch einmal klar.