Bildungsfahrt in den Bayerischen Landtag

 Besuchergruppe aus dem Bayerischen Wald interessiert sich für die Arbeit des Abgeordneten Max Gibis

2015-03-27

 Auf Einladung des Mauther CSU-Landtagsabgeordneten Max Gibis ist eine hundertköpfige Besuchergruppe aus den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen im Rahmen einer politischen Bildungsfahrt nach München in den Bayerischen Landtag gefahren. Dort haben sich zum einen die Besucher um den CSU-Ortsverband Thurmansbang sowie zahlreiche weitere Gäste aus dem gesamten Landkreis Freyung-Grafenau und zum anderen der Trachtenverein „Waldler“ aus Viechtach um ihren Vorsitzenden Hans Greil sowie die „Kolpingfamilie Viechtach“ um ihren Vorsitzenden Anton Voitl über die parlamentarische Arbeit des Landtagsabgeordneten informiert. Neben dem Bayerischen Landtag stand auch noch eine Besichtigung der Bayerischen Staatskanzlei, ein Mittagessen im Hofbräukeller sowie Zeit zur freien Verfügung in der Münchner Fußgängerzone auf dem Programm.

 Die Besuchergruppe aus dem Bayerischen Wald bei MdL Max Gibis im Bayerischen Landtag

Nach gemütlicher Anreise bei einer Brotzeit, die der Abgeordnete Max Gibis der Delegation aus dem Bayerischen Wald spendiert hatte, fand sich die Besuchergruppe zunächst in der Bayerischen Staatskanzlei ein. Dort konnte die 100-köpfige Delegation aus den beiden Bayerwaldlandkreisen bei einer Führung zahlreiche interessante Einblicke in die Zentrale der bayerischen Regierung gewinnen. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges noch als Kaserne und bis zum Ende des zweiten Weltkrieges als Armeemuseum verwendet, dient das Gebäude der Bayerischen Staatskanzlei heute als Sitz der bayerischen Regierung. Hautnah konnte die Besuchergruppe dabei die Räume erleben, in denen die großen politischen Entscheidungen in Bayern getroffen werden. So bot der Kabinettstisch, an dem mit Staatsminister Helmut Brunner auch ein heimischer Abgeordneter sitzt, der Abordnung den beeindrucktesten Einblick. Ministerpräsident Horst Seehofer tagt dort mit seinen Ministern und Staatssekretären in der Regel am Dienstagvormittag in den Sitzungswochen, um anstehende Entscheidungen zu treffen.

Nach dem Besuch der Bayerischen Staatskanzlei und einer Stärkung zum Mittagessen im Hofbräukeller ging es für die Delegation in den Bayerischen Landtag. Den Höhepunkt der Landtagsfahrt stellte dann dort für die Besuchergruppe aus dem Bayerischen Wald die Diskussion mit dem Abgeordneten Max Gibis im Plenarsaal des Bayerischen Landtags dar. Die Teilnehmer, die im Plenum in den Reihen der Abgeordneten Platz nehmen durften, begrüßten den Abgeordneten Max Gibis mit großem Applaus. Rund eine Stunde stand der Landtagsabgeordnete zwischen verschiedenen Ausschuss- und Fraktionssitzungen ausschließlich der Gruppe aus den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen zum Gespräch zur Verfügung. Zunächst informierte Max Gibis seine Besucher über die grundsätzlichen Aufgaben des Bayerischen Landtages, über seine parlamentarische Arbeit sowie über die formalen Abläufe im Plenum. Anschließend sprach er über die Themen, die momentan auf seiner Agenda stehen und erzählte dabei, dass er gerade aus der Innenausschusssitzung komme, bei der die Umstellung der bayerischen Polizeiuniformen auf die Farbe Blau beschlossen wurde. 

Nachdem die Besucherdelegation interessiert seinen Ausführungen gelauscht hatte, durften zu guter Letzt auch Fragen an den Abgeordneten gestellt werden. Daraus entwickelte sich eine lebhafte Diskussion zu verschiedenen sowohl für die Kommunen im Bayerischen Wald als auch für die Bürger der Region wichtigen Themen. Das Thema Straßenausbaubeiträge, bei dem Max Gibis sowie einige Kollegen eine Expertenanhörung zur Verbesserung der momentanen Regelung erreicht haben, wurde genauso angesprochen wie das auch für den bayerischen Mittelstand bedeutsame Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und Nordamerika sowie das noch immer unter den Nägeln brennende Thema Asyl. Nachdem MdL Max Gibis die Fragen der Zuhörer zur Zufriedenheit beantworten konnte und der Thurmansbanger CSU-Ortsvorsitzende Andreas Bauer ein „Leberkas-Schweindl“ sowie die Vorsitzenden der beiden Viechtacher Vereine einen „eigens hergestellten Wein“ dem Abgeordneten als Dank für die Einladung überreicht hatten, konnte die Besuchergruppe noch ein paar sonnige Stunden in der Münchner Innenstadt verbringen, ehe sie wieder die Heimfahrt in den Bayerischen Wald antrat.