Bilanz zur Regionalförderung vorgelegt

Regionalförderung als einzigartiges Instrument zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum

2015-03-11

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat die Bilanz zur Regionalförderung für das Jahr 2014 vorgelegt. Dabei stellt sich das Instrument der Regionalförderung wieder einmal als herausragendes Mittel zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, gerade im ländlichen Raum, dar. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis informierte darüber, dass alleine in Niederbayern 40 Mio. Euro der gesamten bayerischen Fördersumme von 196 Mio. Euro für Investitionen von Unternehmen bereitgestellt wurden. Insgesamt konnten durch die Förderung des bayerischen Wirtschaftsministeriums 2.900 neue Arbeitsplätze in Bayern geschaffen und rund 23.000 im Bestand gesichert werden, so MdL Max Gibis.

 Mit den vom Freistaat bereitgestellten 196 Mio. Euro Regionalförderung zur Unterstützung von Investitionen bei bayerischen Unternehmen konnten Gesamtinvestitionen in Bayern von annährend 1,4 Milliarden Euro angestoßen werden. Dabei wurden mit den regionalen Fördermitteln insgesamt 578 einzelne Investitionsmaßnahmen unterstützt. Dadurch sind im Jahr 2014 bayernweit 2.900 Arbeitsplätze entstanden und 23.000 Arbeitsstellen bei bayerischen Unternehmen konnten langfristig gesichert werden.

"Die Regionalförderung zeigt sich von Jahr zu Jahr als wichtiges Instrument zur Unterstützung der bayerischen Unternehmen bei Investitionsmaßnahmen", lobt MdL Max Gibis die regionalen Fördermitteln, "über 93 Prozent der Regionalfördermittel fließen in den ländlichen Raum, der damit wirtschaftlich kontinuierlich aufholen kann. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich".

Alleine in Niederbayern konnten im Jahr 2014 mit den 40 Mio. Euro Fördermitteln aus der Regionalförderung insgesamt 133 Investitionsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 275 Mio. Euro unterstützt werden. Bei den niederbayerischen Unternehmen sind dadurch 573 neue Arbeitsplätze entstanden und über 4.400 wurden gesichert. "Damit konnte auch im vergangenen Jahr die Attraktivität des ländlichen Raums weiter gesteigert werden", zeigt sich MdL Max Gibis zufrieden mit der Bilanz der Regionalförderung in Niederbayern.

Generell hole der ländliche Raum beständig auf, so MdL Max Gibis. Die Wirtschaftskraft entwickelt sich besser als im bayerischen Durchschnitt. Die Arbeitslosenquote im ländlichen Raum lag im Jahr 2014 mit 3,3 Prozent noch weit unter dem sehr guten bayerischen Durchschnitt von 3,8 Prozent. Außerdem konnte der ländliche Raum zuletzt auch ein positives Wanderungssaldo verzeichnen, heißt mehr Menschen ziehen in Bayern in die ländlichen Räume als momentan wegziehen. "Die Trendwende ist geschafft, gerade eine Region wie der Bayerische Wald entwickelt sich kontinuierlich zum Positiven weiter. Das ist das Ergebnis einer guten bayerischen Politik für unsere Heimat", resümierte MdL Max Gibis.

Neben der Regionalförderung setzt der Freistaat aber auch mit anderen Förderinstrumenten effektive Impulse für den ländlichen Raum. So flossen beispielsweise im Rahmen des Mittelstandskreditprogramms im Jahr 2014 Darlehen in Höhe von 173 Mio. Euro in die strukturschwachen Regionen Bayerns. Alleine damit konnten über 1600 Stellen neu geschaffen und fast 14.000 Arbeitsplätze langfristig erhalten werden, informierte MdL Max Gibis weiter.