Vorweihnachtlicher Besuch in der Caritasschule St. Elisabeth

Schulleiter Ansver Sobtzick informierte Staatsminister Helmut Brunner und MdL Max Gibis über das Förderzentrum

2014-12-22

 Die Schüler der Klasse HS A, allesamt zwischen der 4. und der 7. Jahrgangsstufe, lernten gerade zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Becker allerlei Wichtiges zum Thema gesunde Ernährung, als ein angekündigter Besuch in die Klassenräume kam. Der Rektor Ansver Sobtzick der Caritasschule St. Elisabeth in Freyung, Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, führte gerade zusammen mit dem Kreis-Geschäftsführer der Caritas, Herrn Josef Bauer, den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sowie den Landtagsabgeordneten Max Gibis durch das Schulgebäude. Wie jedes Jahr vor Weihnachten besuchten die Beiden auch in diesem Jahr eine soziale Einrichtung im Landkreis und ließen sich über deren Tätigkeit informieren.

 Staatsminister Helmut Brunner (2.h.v.l) und MdL Max Gibis (Mitte) in der Klasse HS A der Caritasschule St. Elisabteh in Freyung

Der Besuch begann mit einem Rundgang durch die Caritasschule, während Schulleiter Ansver Sobtzick und Kreiscaritas-Geschäftsführer Josef Bauer allerlei Wissenswertes zur Förderschule erzählten. Erst vor kurzem sei der 1. Bauabschnitt der Generalsanierung mit teilweisen Neubauten abgeschlossen worden, so Josef Bauer, der als Geschäftsführer des Trägers der Schule St. Elisabeth ein paar Angaben zu den Kosten machen konnte. „Etwa 5,5 Mio. Euro hatte der 1. Bauabschnitt gekostet, dabei haben wir als Träger einen Eigenanteil von rund 800.000 € aufgebracht“. Doch der 2. Bauabschnitt steht schon unmittelbar bevor. „Erst vor wenigen Tagen ist die Förderzusage für den rund 4,5 Mio. € teuren 2. Abschnitt gekommen“, berichtete Ansver Sobtzick, „er beinhaltet den Bau der gesamten Außenanlagen wie Pausenhof und Sportanlagen sowie ein kleines Hallen- und Therapie-Bad und den gesamten Bereich Werken. Nach Abschluss dieser Ausbauarbeiten sind wir auf einem hervorragenden Stand und das zu einem vergleichbar günstigen Preis. 

 Aufmerksam ließen sich Staatsminister Helmut Brunner und Landtagsabgeordneter Max Gibis vom Schulleiter die Aufteilung der Caritasschule erklären. Insgesamt acht Klassen sind in Schulvorbereitender Einrichtung (kurz: SVE), Grundschulstufe (GS), Hauptschulstufe (HS) und Berufsschulstufe (BS) im Förderzentrum St. Elisabeth angesiedelt. „Dabei beheimaten wir allerdings alleine drei Berufsschulklassen, weil wir in diesem Bereich Schüler aus den Förderzentren Grafenau und Waldkirchen übernehmen und sie auf den Berufsalltag vorbereiten“, informierte Schulleiter Ansver Sobtzick. „Neben dem theoretischen Unterricht machen die Schüler aber auch schon Berufspraktika beispielsweise in den Wolfsteiner Werkstätten oder auch bei Firmen am 1. Arbeitsmarkt.“

Als Rektor Ansver Sobtzick zusammen mit Caritas Geschäftsführer Josef Bauer und dem Staatsminister Helmut Brunner sowie dem Abgeordneten Max Gibis die Klassenlehrerin Frau Becker und die Klasse HS A besuchten, kamen die beiden Abgeordneten gleich ein bisschen mit den Schülern dieser Jahrgangsstufe ins Gespräch. Die Klassenlehrerin erklärte, dass eine Klassenstärke von neun Schülern in etwa Standard sei und mit Erziehungs- und Pflegepersonal neben der Lehrerin etwa vier bis fünf Personen mit den Kindern arbeiten. „So kann eine bestmögliche individuelle Betreuung sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag erreicht werden. Zum Ende des Besuches in der Klasse HS A gab es noch ein Erinnerungsfoto mit den Schülern sowie mit Staatsminister Helmut Brunner und dem Abgeordneten Max Gibis. Die Klassensprecherin der HS A hatte sogar noch ein paar Abschiedsworte und einen Weihnachtsgruß an die Gäste vorbereitet.

 Bei der abschließenden Gesprächsrunde betonte Rektor Ansver Sobtzick, dass die größte Herausforderung für ihn darstelle, den Eltern die Berührungsängste zu nehmen und sie davon zu überzeugen, dass ihre Kinder in der Caritasschule St. Elisabeth hervorragend aufgehoben sind. Staatsminister Helmut Brunner und MdL Max Gibis zeigten sich davon überzeugt, dass es den Schüler im Förderzentrum St. Elisabeth an nichts fehle, eine optimale Betreuung gewährleistet sei und dass hier sehr wertvolle und gute Arbeit geleistet werde.