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Die inhaltliche Arbeit hat Vorrang

MdL Max Gibis zum Informationsgespräch bei Bürgermeister Helmut Knaus in Philippsreut

2014-09-02

Landtagsabgeordneter Max Gibis hat auf Einladung des Bürgermeisters von Philippsreut, Helmut Knaus, die Gemeinde besucht und sich in einem Gespräch mit ihm über die Situation der Grenzgemeinde informiert. Trotz andauernder negativer Presseberichterstattung im Nachgang zur Bürgermeister- und Gemeinderatswahl in Philippsreut hat Bürgermeister Knaus bei seinem Gespräch mit dem Abgeordneten Max Gibis betont, sich jetzt voll und ganz auf seine inhaltliche Arbeit konzentrieren zu wollen.

Abgeordneter Max Gibis (l.) im Gespräch mit Bürgermeister Helmut Knaus

„Es gibt genügend Baustellen in der Gemeinde. Von daher ist es höchste Zeit anzupacken und kontinuierlich alles abzuarbeiten“, so Bürgermeister Knaus. Beim Thema Breitbandförderung, bei der die Gemeinde Philippsreut einen Fördersatz von 90% sowie eine Höchstfördersumme von 700.000 Euro erhält, steht die Kommune kurz vor dem Start in das neue Breitbandförderprogramm der Bayerischen Staatsregierung. „Manche Teile in der Gemeinde Philippsreut sind bereits mit 50 Mbit/s versorgt, so dass letztendlich nur noch Kosten von etwa 300.000 auf uns zukommen, um die gesamte Kommune mit Glasfaserkabeln bis zu den KVZ´s zu versorgen“, beschreibt Bürgermeister Knaus die Situation. „Wir wollen uns nur noch mit der Gemeinde Hinterschmiding absprechen, um möglich Synergie-Effekte nutzen zu können. Dann legen wir los“.

Ein weiteres Thema, dass in Philippsreut bald auf der Tagesordnung sein wird, stellt die Sanierung des Rathauses dar, die bereits seit längerem dringend notwendig ist. MdL Max Gibis verwies dabei auf die verschiedenen Fördermöglichkeiten, wobei in diesem Fall das Programm der Dorferneuerung die aussichtsreichsten Fördermöglichkeiten bieten wird. „Es gilt letztendlich auch abzuwägen, ob ein Neubau eines Rathauses mit integrierten Räumen für Veranstaltungen sowie Jugend und Senioren nicht sinnvoller und langfristig preiswerter ist, als eine kostenintensive Renovierung des alten Rathauses“, merkte Bürgermeister Helmut Knaus zu diesem Thema an. Der Abgeordnete Max Gibis lobte diese Idee und betonte, dass ein Mehrgenerationenhaus einen immensen gesellschaftlichen Zugewinn für die Gemeinde Philippsreut darstellen könnte.

MdL Max Gibis wies Bürgermeister Helmut Knaus noch auf das neue Förderprogramm zur Sanierung des Kernwegenetzes vom Amt für Ländliche Entwicklung hin, bevor dieser zum Schluss auf das Problem einer möglichen Kindergartenschließung im Ort zu sprechen kam. Wegen zu weniger Anmeldungen ist der Kindergarten in Philippsreut momentan von der Schließung bedroht. Der Versuch des Bürgermeisters anstatt des Kindergartenbetriebs, der eine Mindestanzahl an Anmeldungen vorsieht, eine Großtagesstätte zu installieren, um den Kindergarten zu retten, scheiterte ebenfalls aus mehreren Gründen. „Die einzige Möglichkeit, die mir noch bleibt, ist die vorübergehende Stilllegung des Kindergartens. So kann der Kindergarten jederzeit, sobald die nötige Kinderzahl erreicht ist, wieder den Betrieb aufnehmen“, gab sich Bürgermeister Helmut Knaus kämpferisch.