"Man hilft sich selbst"

Abgeordneter Max Gibis zu Besuch bei Bürgermeisterin Margot Fenzl in Haidmühle

2014-08-21

Landtagsabgeordneter Max Gibis hat auf Einladung der Bürgermeisterin der Gemeinde Haidmühle, Margot Fenzl, die Grenzgemeinde besucht und sich in einem Gespräch mit ihr über die Situation in der Kommune informiert. Bürgermeisterin Fenzl betonte dabei, dass man in der Gemeinde vor allem durch Eigeninitiativen und gute Zusammenarbeit die geringen finanziellen Möglichkeiten ausgleicht.

 MdL Max Gibis im Gespräch mit Bürgermeisterin Margot Fenzl

Als Beispiel für die Eigeninitiativen nannte Margot Fenzl, die Sanierung der Straße zum Festplatz, die bereits jahrelang überfällig war und die man erst kürzlich in Eigenregie unter Mithilfe des Bauhofes und einiger Gemeinderäte mit einem kleinen Budget erneuern konnte. „Als größtes Problem im Infrastrukturbereich beschäftigt uns momentan der Ausbau der Staatsverbindungsstraße nach Philippsreut. Obwohl lediglich 6 Kilometer lang, wurde die Straße bereits drei Mal für 2-3 Monate gesperrt und ist immer noch nicht komplett saniert“, monierte die Bürgermeisterin. „Bei jeder dieser Vollsperrungen ist Haidmühle in eine Richtung hin komplett abgeschnitten und Pendler müssen teilweise lange Umwege auf sich nehmen“. MdL Max Gibis versprach das Gespräch mit dem Straßenbauamt zu suchen und darauf hinzuwirken, dass die letzten verbliebenen drei Kilometer nun zumindest in einem Bauabschnitt gebaut werden, so dass sich die Umstände für die Haidmühler in Grenzen halten.

Ein weiteres Anliegen, bei dem Bürgermeisterin Margot Fenzl um die Unterstützung des Landtagsabgeordneten bat, stellte die Situation des Grenzbusses der Gemeinde Haidmühle dar. „Das muss man sich einmal vorstellen. Unser Grenz-Bus endet 1,6 Kilometer vor der Grenze in Haidmühle“, verdeutlichte Margot Fenzl die absurde Situation. „Es besteht hier dringender Handlungsbedarf. Ich habe die Situation bereits in einem Brief an Landrat Sebastian Gruber beschrieben.“ Der Abgeordnete Max Gibis verwies darauf, dass eine Verlängerung der Buslinie zwingend im neuen ÖPNV-Konzept des Landkreises enthalten sein müsste. 

In Sachen Breitbandausbau versicherte Bürgermeisterin Margot Fenzl dem Abgeordneten, dass man gerade dabei sei in das neue Breitbandförderprogramm des Freistaates, bei dem Haidmühle einen Fördersatz von 90% und eine Förderhöchstsumme von 800.000 € erhält, einzusteigen. „Die Kosten für den Breitbandausbau werden sich bei uns in Grenzen halten, da in großen Teilen des Gemeindegebietes in Haidmühle und Bischofsreut bereits zu einem früheren Zeitpunkt Leerrohre verlegt worden sind“, so Bürgermeisterin Fenzl.

Beim Thema Tourismus zum Ende des Gespräches legten Bürgermeisterin Margot Fenzl und der Abgeordnete Max Gibis noch einmal Wert darauf die Eigeninitiative der Vermieter vor Ort zu betonen. „Die Vermieter müssen ihre Hausaufgaben machen und versuchen selber Gäste anzulocken. Nur so kann es funktionieren“, so die Beiden einstimmig.