EU-Kommission genehmigt Breitbandförderung

Kommunen im Bayerischen Wald profitieren von hohen Fördersätzen

2014-07-21

Nachdem die EU-Kommission nun das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung zum Breitbandausbau in Bayern genehmigt hat und somit der Weg frei ist für das EU-weit größte Förderprogramm, haben sich Staatsminister Helmut Brunner und Landtagsabgeordneter Max Gibis beim Staatsministerium der Finanzen ausdrücklich nach den Förderkonditionen für die Kommunen im Landkreis Regen und Freyung-Grafenau erkundigt. Die Fördersätze für die einzelnen Kommunen betragen dabei, je nach Finanzkraft der Gemeinde, bis zu 90% und die Förderhöchstbeträge für die einzelnen Kommunen liegen bei bis zu 950.000 Euro.

Insgesamt 1,5 Mrd. Euro wendet der Freistaat Bayern für das Breitbandförderprogramm auf mit dem bis 2018 ein flächendeckendes Glasfasernetz im ganzen Freistaat errichtet werden soll. „Nach der Genehmigung des Breitbandförderprogramms durch die EU-Kommission steht dem Ausbau des schnellen Internets in Bayern nun nichts mehr im Wege“, so Staatsminister Helmut Brunner. „Bayern bietet seinen Kommunen ein bundesweit einzigartiges Förderprogramm mit sehr guten Förderkonditionen“, ergänzt Landtagabgeordneter Max Gibis.

Die beiden Abgeordneten haben sich nach der Genehmigung umgehend beim Bayerischen Finanzministerium nach den genauen Förderkonditionen für die Kommunen im Landkreis Regen und Freyung-Grafenau erkundigt. Die Kommunen in den beiden Landkreisen profitieren dabei von hohen Fördersätzen. „Die Fördersätze im Bayerischen Wald betragen je nach Finanzkraft zwischen 80 und 90 Prozent“, teilte MdL Max Gibis mit. „Die Förderhöchstbeträge für die einzelnen Gemeinden und Städte bewegen sich zwischen 620.000 Euro und 950.000 Euro“, ergänzte Staatsminister Helmut Brunner, „Dabei sind die Zersiedelung der Gemeinde sowie die Anzahl der Ortsteile entscheidend für die Berechnung des Förderhöchstbetrages“.

 Zusätzlich können die Kommunen ihren individuellen Förderhöchstsatz für den Breitbandausbau durch interkommunale Zusammenarbeit um 50.000 Euro steigern. Allerdings werden auch nur jene Kommunen gefördert, die ins verbesserte Breitbandförderprogramm einsteigen. Deshalb appellieren die beiden Abgeordneten: "Wer noch nicht in das Förderprogramm eingestiegen ist, sollte dies so schnell wie möglich tun und die einmalige Chance nutzen, ein flächendeckendes Breitbandnetz für seine Kommune herzustellen."

 

Die einzelnen Fördersätze sowie Förderhöchstbeträge in der Übersicht:


Landkreis Regen:

Kommune

Fördersatz

Förderhöchstbetrag

Achslach

90 %

930.000 €

Arnbruck

90 %

880.000 €

Bayerisch Eisenstein

90 %

920.000 €

Bischofsmais

80 %

900.000 €

Bodenmais

90 %

830.000 €

Böbrach

90 %

900.000 €

Drachselsried

80 %

870.000 €

Frauenau

90 %

860.000 €

Geiersthal

90 %

850.000 €

Gotteszell

90 %

730.000 €

Kirchberg i. Wald

80 %

850.000 €

Kirchdorf i. Wald

90 %

780.000 €

Kollnburg

90 %

950.000 €

Langdorf

90 %

830.000 €

Lindberg

80 %

940.000 €

Patersdorf

80 %

830.000 €

Prackenbach

80 %

930.000 €

Regen

90 %

860.000 €

Rinchnach

90 %

860.000 €

Ruhmannsfelden

90 %

620.000 €

Teisnach

90 %

750.000 €

Viechtach

90 %

920.000 €

Zachenberg

80 %

890.000 €

Zwiesel

90 %

630.000 €

 

Landkreis Freyung-Grafenau:

Kommune

Fördersatz

Förderhöchstbetrag

Eppenschlag

80 %

860.000 €

Freyung

90 %

780.000 €

Fürsteneck

80 %

760.000 €

Grainet

80 %

780.000 €

Grafenau

90 %

870.000 €

Haidmühle

90 %

800.000 €

Hinterschmiding

90 %

700.000 €

Hohenau

90 %

850.000 €

Innernzell

90 %

830.000 €

Jandelsbrunn

90 %

920.000 €

Mauth

90 %

740.000 €

Neureichenau

80 %

840.000 €

Perlesreut

90 %

850.000 €

Philippsreut

90 %

700.000 €

Ringelai

90 %

710.000 €

Röhrnbach

80 %

870.000 €

Saldenburg

80 %

880.000 €

Sankt Oswald-Riedlhütte

90 %

760.000 €

Schöfweg

90 %

790.000 €

Neuschönau

90 %

690.000 €

Schönberg

90 %

860.000 €

Spiegelau

90 %

860.000 €

Thurmansbang

90 %

890.000 €

Waldkirchen

90 %

900.000 €

Zenting

80 %

900.000 €