MdL Max Gibis informiert sich in Schönberg

Bürgermeister Pichler berichtet fast durchweg Positives

2014-06-18

Landtagsabgeordneter Max Gibis hat auf Einladung des neu gewählten Bürgermeisters von Schönberg, Martin Pichler, die Marktgemeinde besucht, um sich vor Ort ausführlich zu informieren. Insgesamt konnte der Bürgermeister Martin Pichler dem Abgeordneten fast durchweg Positives über seine Kommune berichten. Nur bei kleineren Angelegenheiten bat er den Landtagsabgeordneten um Unterstützung.

 MdL Max Gibis (r.) im Gespräch mit dem Schönberger Bürgermeister Martin Pichler

 „Insgesamt ist Schönberg momentan sehr gut aufgestellt“, zeigte sich Bürgermeister Martin Pichler im Gespräch mit dem MdL Max Gibis sehr zufrieden. Obwohl erst seit dem 1. Mai im Amt, hat sich der erst 26-jährige Bürgermeister bereits eingearbeitet und wusste um alle Vorgänge in der Marktgemeinde bestens Bescheid. „Bei über 3800 Einwohner brauchen wir uns mit einer Verschuldung von etwa vier Millionen Euro und den hohen Gewerbesteuereinnahmen nicht zu beschweren. Wir stehen vergleichsweise gut da“, betonte der Neu-Bürgermeister Pichler, „Die größten Probleme, die mich derzeit beschäftigen, sind die zu geringe Anzahl an Wohnungen oder Baugrundstücken, die zur Verfügung stehen, weil sehr viele Menschen in letzter Zeit nach Schönberg gezogen sind oder es in naher Zukunft noch tun wollen“. Max Gibis zeigte sich erfreut von dieser Situation in Schönberg: „Die meisten anderen Kommunen, die ich besuche, klagen über ganz andere Probleme. Trotzdem sollten auch in dieser Angelegenheit Möglichkeiten und Perspektiven für die Zukunft geschaffen werden“.

 Im weiteren Verlauf des Gespräches informierte Bürgermeister Martin Pichler den Abgeordneten noch über die geplanten Investitionen bei der Wasserversorgung. „Zum Thema Wasserversorgung wird die Gemeinde demnächst einen Flyer mit allen für die Bürger relevanten Informationen herausgegeben“, erklärte Martin Pichler. Max Gibis bezeichnete dies als eine „vorbildhafte Informationspolitik“. „Wenn die Bürger von Anfang an informiert und mitgenommen werden, kann man Probleme und Missverständnis frühzeitig aus dem Weg räumen“, sprach Gibis aus eigener Erfahrung als Bürgermeister der Gemeinde Mauth.

 Am Ende des Besuches sprachen Max Gibis und Martin Pichler noch über das Thema Breitbandausbau. Auch in Sachen Breitband ist Schönberg wegen seiner nur vier Ortsteile bestens versorgt, hat aber trotzdem beim neuen Breitbandförderverfahren bereits wieder die ersten Verfahrensschritte eingeleitet, um die ortsansässigen Firmen mit noch schnelleren Anschlüssen versorgen zu können, so Bürgermeister Martin Pichler. „Momentan warten wir beim neuen Breitbandförderverfahren der Bayerischen Staatsregierung nur noch auf die Zusage aus Brüssel, um die genauen Förderhöchstsummen für alle Kommunen bekannt geben zu können“, informierte Max Gibis noch zum Schluss.