Positive Signale für die Ilztalbahn

Konstruktives Gespräch mit Innenminister Herrmann

2014-02-07

Positive Signale für die Ilztalbahn sehen Staatsminister Helmut Brunner, Max Gibis, Landrat Ludwig Lankl, der Vorsitzende des Fördervereins Ilztalbahn, Michael Liebl, und der Geschäftsführer der EUREGIO, Kaspar Sammer, nach einem äußerst konstruktiven Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann in München. Gemeinsam stellten sie dem Innenminister die Idee einer Modellregion für innovativen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Nahverkehr in der Demografie und Europaregion Bayerischer Wald vor. Wesentlicher Bestandteil soll dabei im Landkreis Freyung künftig ein regulärer Betrieb der Ilztalbahn sein, auf den das Nationalparkverkehrskonzept und die Angebote von E-Wald abgestimmt werden.

 Die Delegation aus dem Bayerischen Wald stellt Innenminister Joachim Herrman das Konzept der Ilztalbahn vor

 

Ergebnis des Gesprächs: Die Ilztalbahn GmbH wird in den nächsten Monaten nochmals Zahlen zum Fahrgastpotential im Fall eines Ein-Stunden-Takts und für den Fall eines Zwei-Stunden-Takts sowie die mit für einen Probebetrieb verbundenem Kosten ermitteln. Auch der Aspekt der bayerisch-tschechischen Verkehre wird in der Konzeption eine wichtige Rolle einnehmen. Staatsminister Helmut Brunner betonte: „Mit der Zusage für einen Probebetrieb auf der Bahnstrecke Gotteszell – Viechtach ist uns ein wichtiger Schritt gelungen, den wollen wir auch mit der Ilztalbahn schaffen. Dazu benötigen wir aber verlässliche Zahlen, auch damit der Landkreis und die Kommunen wissen, was von ihnen gefordert wird.“ Im Gespräch wurde aber auch klar: Die Grundlagen für einen Probebetrieb könnten die Verantwortlichen vor Ort frühestens zum Fahrplanwechsel 2015 realisieren.

Und noch ein weiterer Aspekt wurde Erörtert: Die Belastung der Ilztalbahn durch die Bürgschaft. Hier verständigten sich die beiden Minister und MdL Gibis, sich gemeinsam bei der Wirtschaftsministerin Ilse Aigner dafür einzusetzen, dass der Interreg-Begleitausschuss seinen Beschluss aus dem Jahr 2010 so ändert, dass auf die Bürgschaft verzichtet werden kann.