MdL Max Gibis und Landrat Ludwig Lankl im Gespräch mit Staatssekretär Bernd Sibler

2013-11-29

Neu-MdL Max Gibis und Landrat Ludwig Lankl absolvierten bei Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, ihren Antrittsbesuch in München und hatten gleich zwei, für den Landkreis Freyung-Grafenau wichtige Angelegenheiten mit im Gepäck.

 

Dank der großzügigen Unterstützung durch die Bayerische Staatsregierung konnten während der Dienstzeit von Landrat Ludwig Lankl in den letzten fünf Jahren gleich drei Technologie-Transferzentren im Landkreis errichtet werden. Ausgestattet mit jeweils fünf Millionen an Startkapital konnten und können sich diese Transferzentren im Landkreis entwickeln. Allerdings läuft bei dem ersten Transferzentrum in Freyung demnächst die fünfjährige Startphase aus. Dieser Campus hat sich hervorragend entwickelt und ist in der Lage sich größtenteils selbst zu finanzieren. Das Ziel ist, für die Transferzentren nach Ablauf der fünfjährigen Startphase eine finanzielle Grundausstattung durch den Freistaat Bayern zu erreichen.

„Der Landkreis und die jeweiligen Kommunen sind beim Aufbau der Transferzentren in finanzielle Vorleistung gegangen“, so Landrat Ludwig Lankl. „Nachdem sich die Zentren gut entwickelt haben, sollte der Freistaat sich an den Betriebskosten beteiligen, analog den Hochschulen.“

 Für MdL Max Gibis sind die Technologie-Transferzentren eine Erfolgsgeschichte, gerade für die ländlichen Räume. Sie bieten ungeahnte wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten und die Chance, hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. „Die ansässigen, innovativen  Firmen können durch eine enge Zusammenarbeit mit den Zentren profitieren. Einige Beispiele von Neuansiedlungen zeigen, dass diese Zentren eine Art „Magnetwirkung“ für innovative Firmen ausüben. Die weitere Unterstützung dieser Zentren ist deshalb für unsere Region eine sehr wichtige Forderung“, so MdL Max Gibis.

Staatssekretär Sibler kennt die hohe Bedeutung der Zentren für den ländlichen Raum und sicherte zu, sich der Thematik  anzunehmen. Er hat sein Haus bereits beauftragt eine Bestandsaufnahme aller Transferzentren vorzunehmen, um zu sehen, wo es Unterstützungsbedarf gibt.

Ein weiteres Anliegen war die zukünftige, enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen der Berufsschule Waldkirchen und der Hochschule Rosenheim. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachhochschule Rosenheim, ist vor allem durch ihre Fakultät für Holztechnik und Bau bekannt.  Eine enge Zusammenarbeit mit der Berufsschule Waldkirchen könnte eine für Bayern vorbildhafte Kooperation auf dem Fachgebiet der Holztechnik schaffen.

Bernd Sibler sicherte zu, hierzu Gespräche mit dem Präsidenten der Hochschule zu koordinieren, damit diese eine fachliche Grundlage für eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit erarbeiten können. „Unsere Bildungseinrichtungen müssen sich genauso vernetzen, wie sich die Unternehmen in der freien Wirtschaft vernetzen“, so Sibler. Dieses in Zukunft noch stärker zu forcieren, sehe er auch als seine Aufgabe.