Freistaat fördert Kulturprojekte im Bayerischen Wald

Über 70.000 Euro für vier Kulturprojekte aus dem Kulturfonds 2017 in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau

2017-05-31

„71.100 Euro für Kulturprojekte in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau sind ein spürbarer Impuls für das kulturelle Leben unserer Region. Wir freuen uns sehr über die Förderung aus dem Kulturfonds und danken dem Freistaat für dieses Engagement“, so Staatsminister Helmut Brunner und Landtagsabgeordneter Max Gibis.

Nachdem vor kurzem auch das „Schnowewetzn-Festival" eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro aus dem Kulturetat des Kultusministerium erhalten hat, werden nun noch zusätzlich im Landkreis Regen die Sonderausstellung „Heinz Waltjen“ in Zwiesel mit 6.500 Euro und die Kunstausstellung „Fotophantastik“ in Regen mit 3.000 Euro aus dem Kulturfonds gefördert. Im Landkreis Freyung-Grafenau werden das Projekt "Kulturbühne Haus i. Wald" in Grafenau mit 60.000 Euro aus dem Kulturfonds unterstützt sowie das Ausstellungsprojekt "Für Kaiser, König, Vaterland" vom Maßnahmenträger Europa in der Region e.V., das an verschiedenen Orten in Niederbayern und Böhmen stattfindet, mit 1.600 Euro.

Über die Verteilung der Mittel aus dem Kulturfonds 2017 hat heute der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst beraten und der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen beschlossen, wie Helmut Brunner und Max Gibis mitteilten. „Besonders erfreulich ist, dass die beantragten Projekte fast alle genehmigt werden konnten. Die Ablehnungsquote ist noch einmal auf jetzt 2,1 Prozent gesunken. Im Jahr 2015 lag sie noch bei 10,1 Prozent“, freuten sich die beiden Abgeordneten.

Damit können in diesem Jahr 139 Kulturprojekte in ganz Bayern aus dem Kulturfonds gefördert werden. Vom Jazzfestival bis zum Jodelfest, vom Puppentheater bis zur Kunstausstellung – mit dem Kulturfonds unterstützt der Freistaat Bayern traditionelle zeitgenössische Kunst in ihrer ganzen Vielfalt in allen Regionen unseres Landes. „Der Kulturfonds 2017 macht allerorten erlebbar, wie Kultur in ganz Bayern, vor allem auch in den kleineren Städten und Gemeinden blüht und gedeiht“, machten Brunner und Gibis deutlich.

Gefördert werden kann allerdings nur, wer auch einen Antrag stellt. „Trotz geringer Ablehnungsquote kommen viel zu wenige Anträge aus den Landkreis Regen und Freyung-Grafenau sowie auch aus Niederbayern“, betont Staatsminister Helmut Brunner. „Andere Regionen machen es vor. Wir könnten viel mehr Fördergelder für Kulturprojekte bekommen, wenn nur ein Antrag auf Förderung gestellt wird“, ruft MdL Max Gibis abschließend dazu auf, vermehrt Förderanträge für den Kulturfonds 2018 zu stellen.