Ilzer Land-Gemeinden erhhalten 180.000 € aus der Städtebauförderung

Perlesreut, Röhrnbach und Hutthurm erhalten Mittel aus Bund-Länder-Städtebauförderprogramm

2017-05-19

Mit rund 180 000 Euro aus dem Topf für „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit“ des Bund-Länder-Städtebauprogramms fördert der Freistaat Bayern in diesem Jahr Kommunen aus der ILE Ilzer Land. Das haben jetzt die örtlichen Mandatsträger – Staatsminister Helmut Brunner sowie die Landtagsabgeordneten Max Gibis und Dr. Gerhard Waschler – mitgeteilt.

120 000 Euro davon entfallen auf den Markt Perlesreut, 30 000 Euro fließen nach Hutthurm und 30 000 Euro nach Röhrnbach. In Perlesreut wird mit diesen Mitteln das Projektmanagement Innenentwicklung Ilzer Land, die Beratung zum Umbau von Schlüsselobjekten sowie das Fassaden- und Leerstandsprogramm gefördert. In Hutthurm wird das Geld für die Fortsetzung der Ortskernsanierung mit dem nördlichen Teil der Marktstraße, Schulstraße und Marienplatz sowie für das Fassaden- und Leerstandsprogramm verwendet. In Röhrnbach fließen die Fördermittel in die Neuordnung von Kirchen- und Friedhofsumfeld sowie in das Leerstandsprogramm vor Ort.

„Mit diesem Programm sollen gerade kleinere Städte, Märkte und Gemeinden unterstützt werden, die sich mit interkommunalen Projekten für die Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge engagieren“, so Staatsminister Helmut Brunner. „Wenn Kommunen zusammenarbeiten, können sie dadurch Geld und Flächen einsparen. In Zeiten von Klimawandel und Energiewende ist dies geradezu eine Notwendigkeit.“

Max Gibis und Dr. Gerhard Waschler weisen darauf hin, dass aus dem Programm gerade auch Kommunen unterstützt werden, „die gewerbliche, touristische oder kulturelle Konzepte zum Abbau innerörtlicher Leerstände entwickeln.“

Bayernweit stehen 2017 aus diesem Programm rund 22,3 Millionen Euro Fördermittel bereit. Die Finanzhilfen werden zu etwa gleichen Teilen vom Bund und vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt. Auf Niederbayern entfallen rund 3,6 Millionen Euro für insgesamt 19 Kommunen in vier interkommunalen Kooperationen. Davon erhalten 12 in diesem Jahr eine Förderung, vor allem für den Erhalt der Ortskerne.