21 Mio. Euro an Städtebauförderung für Niederbayern

Auch zahlreiche Projekte im Bayerischen Wald - Fördertopf 2017 noch besser gefüllt

2017-01-04

Die Städtebauförderung in Niederbayern kann wieder auf ein erfolgreiches Förderjahr zurückblicken. Rund 21 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln haben der Deutsche Bundestag und der Bayerische Landtag für die Städte und Gemeinden in Niederbayern bereitgestellt. Dabei wurden auch zahlreiche Projekte im Bayerischen Wald verwirklicht.

Zusammen mit den Mitteln der Kommunen konnten damit Projekte für rund 35 Millionen Euro umgesetzt werden, freut sich der neue Regierungspräsident Rainer Haselbeck. "Mit dieser anhaltend hohen Mittelzuweisung unterstreichen Bund und Freistaat die Bedeutung, die sie den Städtebauförderprogrammen bei der notwendigen Umstrukturierung unserer Städte und Gemeinden sowie bei der Förderung der regionalen Wirtschaft beimessen", so Haselbeck.

Gelungene Beispiele aus den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau stellen zum einen die Neugestaltung des zentralen historischen Dorfangers in der Gemeinde Kirchberg i. Wald sowie zum anderen das Parkdeck und die Freianlagen beim neuen Technologiecampus am Stadtberg der Stadt Grafenau dar. Die Gemeinde Kirchberg i. Wald setzt damit die bereits Mitte der 1980er Jahre begonnene Ortskernsanierung fort. Die Kosten für die Neugestaltung betragen rund 380.000 Euro, wovon die Gemeinde Kirchberg i. Wald aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm einen Zuschuss von rund 230.00 Euro erhält.

Die Gestaltung des Campus samt Parkdeck in Grafenau ist Teil der umfassenden Erneuerung der Kernstadt Grafenau und eine erster Schritt zur Wiederbelebung der Stadtmitte mit öffentlichen Nutzungen. Denn das Parkdeck sowie die Außenanlagen stehen als öffentlicher Raum für alle Bürgerinnen und Bürger offen. Außerdem wird in den kommenden Jahren auf dem Nachbargrundstück ein Neubau des Finanzamtes entstehen. Die Kosten für die Außenanlagen und das Parkdeck belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro, wovon die Stadt Grafenau rund 1,2 Mio. Euro an Fördermitteln aus dem Städtebauförderprogramm "Stadtumbau West" bekommt.

"Der Städtebaufördertopf 2017 wird sogar noch besser gefüllt sein", kündigt Regierungspräsident Rainer Haselbeck an. Alle Gemeinden, die eine Städtebauförderprogramm in Anspruch nehmen, können mit einer zeitnahen Bezuschussung ihrer förderfähigen Projekte rechnen. So wird der Bund 2017 sein Engagement in der Städtebauförderung erheblich ausweiten. Der Freistaat Bayern wird jeden Euro, den der Bund gibt, kofinanzieren. Die Programme "Stadtumbau West" und insbesondere "Soziale Stadt" werden erheblich aufgestockt. Neu hinzu kommt das Programm "Zukunft Stadtgrün", mit dem Städte und Gemeinden Schwerpunkte beim Klimaschutz und Grünflächen setzen können.