Bayern erstes Bundesland mit eigenem WLAN-Netz

BayernWLAN steht kostenfrei zur Verfügung - 20.000 Hotspots bis zum Jahr 2020

2016-07-19

Der Freistaat Bayern hat die Initiative BayernWLAN gestartet und nimmt dabei eine Vorreiterrolle in ganz Deutschland ein. In keinem anderen Bundesland gibt es ein vergleichbares Programm. Damit wird Bayern das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz. Bis zum Jahr 2020 sollen insgesamt 20.000 Hotspots kostenfrei unter @BayernWLAN zur Verfügung stehen. Dabei sind weder Passwörter, Anmeldedaten noch Registrierung erforderlich. Damit gibt es bald ein für jedermann offenes WLAN-Angebot gleichmäßig über Bayern verteilt, vor allem im ländlichen Raum. Ausgestattet werden insbesondere Kommunen, Hochschulen, Behörden, und Tourismusziele. 

Bereits seit Anfang 2015 sind in einer Pilotphase des BayernWLAN an 140 Standorten über 600 Hotspots bayernweit realisiert worden. Schon in der Pilotphase wurde das BayernWLAN sehr gut von den Bürgern und Touristen angenommen. Aufgrund der positiven Resonanz an den Pilotstandorten wird das BayernWLAN um neue Schwerpunkte in den touristisch interessantesten Regionen Bayerns erweitert. Neben Liegenschaften des bayerischen Finanzministeriums werden hier in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden 1.000 weitere Touristenhotspots nach dem Motto "Dort wo Bayern am Schönsten ist" mit BayernWLAN ausgestattet. Kommunen und Landkreise wählen diese Standorte aus und der Freistaat übernimmt die Ersteinrichtungskosten für diese Standorte.

Auch an den Universitäten und Hochschulen Bayerns werden die vorhandenen WLAN-Installationen mitbenutzt, um BayernWLAN auszustrahlen. Damit werden weitere 8.000 Zugangspunkte geschaffen. Im Gegenzug wird das wissenschaftliche, weltweit verfügbare WLAN "eduroam" an allen BayernWLAN-Standorten mitausgestrahlt. So wird die Initiative BayernWLAN von den bereits angekündigten 10.000 Hotspots in den Kommunen auf insgesamt 20.000 Hotspots um das Doppelte ausgeweitet.

Ab Juli 2016 besteht nun für die 2.000 Kommunen in Bayern die Möglichkeit kostenfreie Hotspots zu beantragen. Damit soll das bayernweite Netz eng verdichtet werden. Die Umsetzungsreihenfolge wird sich an den Kriterien interkommunale Konzepte, ländlicher Raum, Finanzkraft der Kommune sowie natürlich am Eingang der Anträge orientieren. Dabei bietet der Freistaat den Kommunen bei der Einrichtung von kommunalen Hotspots im BayernWLAN attraktive Bedingungen über den Rahmenvertrag des Freistaates, der uneingeschränkt und beliebig oft nutzbar ist. Darüber hinaus übernimmt der Freistaat neben den Einrichtungskosten für die erwähnten 1.000 Touristenhotspots auch die Kosten für die Ersteinrichtung von zwei weiteren Hotspots bis zur Höhe von 5.000 € in jeder Kommune.

Professionelle Beratung bei der Planung und Unterstützung während der kompletten Umsetzungsphase erhalten die Kommunen durch das WLAN-Zentrum in Straubing: http://www.ldbv.bayern.de/breitband/bayernwlan.html