Bayerns Arbeitsmarkt auch 2016 sehr robust

Bayerns Arbeitsmarkt steht auch 2016 wieder hervorragend da - Spitzenwerte bei allen wichtigen Kennzahlen

2016-06-08

Der bayerische Arbeitsmarkt steht wie auch schon in den vergangenen Jahren sehr robust da und kann bei allen wichtigen Kennzahlen hervorragende Werte vorweisen. Bei der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurde in diesem Jahr sogar ein neuer Rekordwert erreicht. „Dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung allerdings auch notwendig. Denn auch die Arbeitskräftenachfrage ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen und liegt mittlerweile deutlich über dem Niveau von vor zehn Jahren“, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis sehr zufrieden mit den aktuellen Kennzahlen.

In den letzten zehn Jahren wurden in Bayern mehr als eine Million neuer sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen, so dass in Bayern im März 2016 mit rund 5,3 Mio. Personen ein neuer Rekordwert an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erreicht wurde. "Diese Entwicklung verdanken wir neben der guten wirtschaftlichen Gesamtlage auch unseren vielen mittelständischen Unternehmern, die fleißig investieren", schätzt MdL Max Gibis diesen Spitzenwert ein. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bestätigt diese Einschätzung. Nach wie vor liegt sie auf einem sehr hohen Niveau, nachdem sie bereits in den letzten Jahren kräftig angestiegen war und mittlerweile etwa doppelt so hoch ist wie noch im Jahr 2005.

Erfreulich ist indessen auch die Entwicklung der Arbeitslosen in Bayern. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 3,4 Prozent und hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu halbiert. Auch die Arbeitslosenquote ging in diesem Zeitraum um fast die Hälfte zurück. Durch die anhaltende Frühjahrsbelebung liegt die Arbeitslosenquote in Bayern mit 3,4 Prozent sogar noch unter dem Vorjahreswert von 3,5 Prozent und nimmt den Spitzenplatz im Ländervergleich ein (Bund: 6,0 Prozent). Konkret waren im Mai 2016 insgesamt 242.230 Menschen in Bayern arbeitslos. Dies bedeutet einen Rückgang von rund 4.080 Personen gegenüber dem Vorjahr. Auch die Jugendarbeitslosigkeit liegt mit nur 2,8 Prozent auf einem sehr niedrigen Niveau.

Im Vergleich der Regierungsbezirke liegen Oberbayern, Niederbayern, die Oberpfalz, Schwaben und Unterfranken sogar noch unter der Durchschnitts-Arbeitslosenquote in Bayern. "Vor allem Niederbayern steht mit nur 3,2 Prozent Arbeitslosen hervorragend da", freut sich MdL Max Gibis über die Entwicklung in seiner Heimat. Dazu weist fast die Hälfte aller kreisfreien Städte und Landkreise sogar eine Arbeitslosenquote von unter 3,0 Prozent auf. Auch die Quote der erwerbsfähigen Hartz IV-Bezieher im Verhältnis zur Einwohnerzahl unter 65 Jahren ist in Bayern mit 3,6 Prozent die niedrigste im Vergleich der Bundesländer. Im Bund ist dieser Wert mehr als doppelt so hoch und beträgt 8,0 Prozent.

"Lediglich der Flüchtlingseffekt scheint sich zu bestätigen", resümiert der Landtagsabgeordnete. Denn die Zahl der arbeitslosen Ausländer liegt bei fast 70.000 Personen und damit im Vergleich zum Vorjahr rund 15,7 Prozent oder 10.000 Personen höher. "Mit der zunehmenden Anzahl an anerkannten Asylbewerbern wird die Zahl sicherlich kurz- bis mittelfristig noch steigen", so MdL Max Gibis abschließend.