Über 2 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln für bessere Lebensqualität

Zwei Mio. € an Städtebaufördermitteln fließen in den Bayerischen Wald - Lebensqualität wird dadurch gesteigert

2016-04-27

 Die Landkreise Freyung-Grafenau und Regen erhalten in diesem Jahr über zwei Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“. Das haben die Abgeordneten aus der Region, Staatsminister Helmut Brunner und Max Gibis, die sich wiederholt bei Innenminister Joachim Herrmann für die Projekte eingesetzt hatten, in München mitgeteilt. 980 000  Euro fließen dabei in den Landkreis Regen, wovon die Gemeinde Bayerisch Eisenstein 320 000  Euro erhält, Bodenmais sogar 600 000 Euro und auch die Kreisstadt Regen mit 60 000 Euro berücksichtigt wird. Sogar 1,1 Mio. Euro fließen in den Landkreis Freyung-Grafenau. Dort werden die Städte Grafenau mit 240 000 Euro und Freyung mit 720 000 Euro berücksichtigt. Die Gemeinde Spiegelau erhält ebenfalls noch 120 000 Euro.

 Das Förderprogramm „Stadtumbau West“ richtet sich vor allem an Städte und Gemeinden, die vor besonderen demographischen und wirtschaftsstrukturellen Veränderungen und umfassenden Erneuerungsprozessen stehen. „Die Fördermittel sollen den Kommunen helfen, gemeinsam mit Bürgern und der örtlichen Wirtschaft neue Impulse in der Stadtentwicklung zu setzen“, so MdL Max Gibis. „Die zeitgemäße Gestaltung und Wiederbelebung vorhandener Bausubstanz sowie der Ortskerne ist eine wichtige Voraussetzung zur Steigerung der Attraktivität der Ortschaften für Bewohner, Besucher und für die innerörtlichen Geschäfte. Diese Fördermaßnahmen geben wichtige Impulse für städtebauliche Veränderungsprozesse, die die Lebensqualität in den Kommunen erhöhen werden“, führte Helmut Brunner aus.  

So dienen die Mittel in Bodenmais zur Neugestaltung der Joska-Kreuzung und des Joska-Vorplatzes sowie des Vorbereichs des Rathauses mit einer Treppenanlage zum Bahnhofsweg, in Bayerisch Eisenstein zur Realisierung des Nachnutzungskonzeptsauf auf dem Gelände des ehemaligen Arberwellenbades. Dort soll eine Parkanlage mit Spielflächen und erweiterten Freizeitangebot entstehen. Und in Regen wird das Fassaden- und Leerstandsprogramm fortgesetzt. Darüber hinaus soll z.B. eine Rahmenplanung für das Rodenstockareal erfolgen.  In Grafenau wird im Zuge der Ansiedlung des Logistik Campus am oberen Stadtberg durch die Stadt eine öffentliche Tiefgarage errichtet und die öffentliche Freiflächen im Umfeld werden städtebaulich neu gestaltet. In Freyung kann der Umbau des „Langstadels“ zu einer Volksmusikakademie beginnen. Auch stehen Mittel für die Umgestaltung des Busbahnhofs und für die Fortführung des Fassaden- und Geschäftsflächenprogramms bereit. Und in Spiegelau können Maßnahmen entlang der Hauptstraße und im ehemaligen Sägewerksgelände stattfinden.

Der Freistaat Bayern und der Bund unterstützen in diesem Jahr im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ insgesamt 113 bayerische Städte und Gemeinden mit Fördermitteln in Höhe von rund 35,3 Millionen Euro. 96 Kommunen aus dem ländlichen Raum erhalten dabei knapp 84 Prozent der Fördermittel. 16 niederbayerischen Städte und Gemeinden bekommen zusammen 5,4 Millionen Euro.