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Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2015 vorgestellt

Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 - Kriminalität in vielen Bereichen weiter gesunken

2016-03-24

„Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten hervorragende Arbeit. Die Kriminalität ist in vielen Bereichen gesunken, während sich die Aufklärungsquote weiter verbessert hat. Wir können uns also zu Recht sicher fühlen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Max Gibis, selber Mitglied des Innenausschusses im Bayerischen Landtag, nach der Vorstellung der bayerischen Kriminalstatistik 2015.

 Im vergangenen Jahr gab es über 12.000 Straftaten weniger als noch 2014. Die Zahl der Straftaten liegt bei rund 595.000 für den gesamten Freistaat. Allerdings sind ausländerrechtliche Verstöße bei diesen Zahlen nicht berücksichtigt. Das liegt daran, dass es sich bei Straftaten von Zuwanderern fast immer um ausländerrechtliche Verstöße, wie zum Beispiel Verletzung der Meldepflicht, handelt. Diese Delikte bedeuten nicht automatisch eine Bedrohung der Sicherheit im Freistaat. „Die Flüchtlingskrise macht sich natürlich auch in der Kriminalstatistik bemerkbar“, so MdL Max Gibis. „Dennoch garantiert unsere Polizei ein deutschlandweit einmaliges Niveau an Sicherheit.“

Das wird zum Beispiel im Bereich der Gewaltkriminalität sichtbar, wie Max Gibis aufzeigt: „Wir haben einen Rückgang bei gefährlichen Körperverletzungen auf Straßen, Wegen und Plätzen. Wir haben weniger Totschlagsdelikte und wir haben weniger räuberische Erpressung. Dazu kommt eine Aufklärungsquote von 95,5 Prozent in diesem Bereich. Das ist ein hervorragender Wert.“

Auch bei Diebstählen und Wohnungseinbrüchen greift Bayerns ganzheitliches Maßnahmenkonzept. „In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der Diebstähle um rund 40.000 Fälle auf 185.000 zurückgegangen“, so der Abgeordnete. „Mit 7.480 Wohnungseinbrüchen gab es vergangenes Jahr außerdem rund 800 Wohnungseinbrüche weniger als 2014. Maßnahmen wie Schwerpunktkontrollen, länderübergreifende Polizeikooperation oder Computerprognosen zeigen hier ihre Wirkung. In keinem anderen Bundesland ist die Häufigkeitszahl von Wohnungseinbrüchen geringer als in Bayern.“

Dazu kommt, dass die bayerische Polizei mit mehr als 41.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den höchsten Personalstand aller Zeiten hat. „Und wir wollen noch kräftig nachlegen“, erklärt Max Gibis, der sich seit seinem ersten Tag im Bayerischen Landtag für mehr Personal bei der Bayerischen Polizei einsetzt. „Auch der ländliche Raum darf hier nicht vernachlässigt werden. Hier können kostengünstig Ausbildungs- oder Bereitschaftsstandorte angesiedelt werden.“ In einem Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann hat dieser angekündigte, bis 2025 mindestens 10.000 weitere Polizeibeamte einzustellen. „Damit können sich unsere Bürgerinnen und Bürger weiterhin sicher fühlen.“

„Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten hervorragende Arbeit. Die Kriminalität ist in vielen Bereichen gesunken, während sich die Aufklärungsquote weiter verbessert hat. Wir können uns also zu Recht sicher fühlen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Max Gibis, selber Mitglied des Innenausschusses im Bayerischen Landtag nach der Vorstellung der bayerischen Kriminalstatistik 2015.