Spitze bei der regionalen Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsministerium legt Bilanz zur Regionalförderung vor - Niederbayern als Spitzenreiter

2016-03-17

"Die gewerbliche Regionalförderung stellt nach wie vor ein einzigartiges Instrument zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen gerade im ländlichen Raum dar". So urteilte MdL Max Gibis über die Bekanntgabe der Bilanz zur Regionalförderung 2015 durch das bayerische Wirtschaftsministerium. Niederbayern steht dabei an der Spitze, was die Höhe der bereitgestellten Mittel im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung angeht. "Im Jahr 2015 hat der Freistaat Bayern insgesamt 155 Mio. Euro an Fördergeldern für die Investition in bayerische Unternehmen bereitgestellt. Davon fließen über 86 Prozent in den ländlichen Raum und alleine 42 Mio. Euro nach Niederbayern", erklärte der Landtagsabgeordnete Max Gibis zufrieden.

 Mit den Mittel aus der Regionalförderung wurden wirksam und gezielt insgesamt 568 Investitionsmaßnahmen kleiner und mittlerer Unternehmen in den ländlichen Regionen in ganz Bayern gefördert. Dabei konnten 2.000 Arbeitsplätze geschaffen und rund 16.000 bestehende langfristig gesichert werden. Die Regionalförderung hat damit auch einen erheblichen Anteil am Beschäftigungsrekord in Bayern. Denn nie gab es mit 7,27 Mio. mehr Erwerbstätige im Freistaat als im vergangenen Jahr.

"Die regionale Wirtschaftsförderung des Freistaates ist eine bewährtes und erfolgreiches Mittel, um die kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern zukunftsfähig aufzustellen. Jeder Euro an Förderung stößt mehr als sieben Euro an eigenen Investitionen bei den Unternehmen an", so MdL Max Gibis. Insgesamt konnten somit im Jahr 2015 mit den Mitteln der regionalen Wirtschaftsförderung Investitionen von knapp 1,2 Mrd. Euro bei bayerischen Unternehmen, vornehmlich im ländlichen Raum, angestoßen werden.

"Die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in den strukturschwachen Räumen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, die Heimat der Menschen zukunftsfähig und attraktiv zu gestalten", lobt MdL Max Gibis die regionale Wirtschaftsförderung des Freistaates. "Dabei machen unsere niederbayerischen Unternehmen genau das Richtige. Sie krempeln die Ärmel hoch und machen unseren Wirtschaftsstandort mit Innovationen und Investitionen fit für die Zukunft".

Dabei sind die niederbayerischen Unternehmen mit Abstand die Engagiertesten, wenn es um die Akquise von Fördergeldern geht. Alleine 42 Mio. Euro der insgesamt 155 Mio. Euro an gewerblichen Wirtschaftsfördermitteln fließen nach Niederbayern, so viele wie in keinen anderen Regierungsbezirk. Damit hat das bayerische Wirtschaftsministerium 156 einzelne Investitionsmaßnahmen von niederbayerischen Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von 245 Mio. Euro unterstützt. In Niederbayern sind dadurch 385 neue Arbeitsplätze entstanden und über 3.300 wurden gesichert.

"Auch die kleinen und mittleren Unternehmen in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen haben sehr fleißig investiert und bekämpfen damit effektiv die Folgen des demographischen Wandels", gibt sich Max Gibis froh über diese Entwicklung. "Über 11,6 Mio. Euro an Fördermitteln aus der gewerblichen Regionalförderung flossen für insgesamt 30 Fördermaßnahmen in den Landkreis Freyung-Grafenau und etwa 8 Mio. € für ebenfalls 30 Einzelinvestitionen in den Landkreis Regen." Damit hat der Bayerische Wald fast die Hälfte aller niederbayerischen Fördergelder aus der regionalen Wirtschaftsförderung kassiert. Insgesamt konnten so Investitionen in Höhe von über 88 Mio. Euro ausgelöst werden.

Mit Instrumenten wie der regionalen Wirtschaftsförderung kann der ländliche Raum beständig in seiner Wettbewerbsfähigkeit, seiner Attraktivität und in seiner Wirtschaftskraft aufholen. Schon zuletzt konnte der eigentlich strukturschwache ländliche Raum ein positives Wanderungssaldo verzeichnen. "Es ziehen momentan mehr Menschen in Bayern in die ländlichen Räume als wegziehen. Damit scheint die Trendwende geschafft. Dies ist das Ergebnis einer guten bayerischen Politik für unsere Heimat", so Max Gibis.