"Ilzer-Land"-Kommunen profitieren von Städtebauförderung

Röhrnbach, Perlesreut und Hutthurm erhalten insgesamt rund 1,55 Mio. Euro

2015-06-10

Die Kommunen der ILE „Ilzer-Land“ im Landkreis Freyung-Grafenau profitieren vom Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ und erhalten aus dem Fördertopf insgesamt rund 1,55 Mio. Euro. Innerhalb der interkommunalen Zusammenarbeit der "Ilzer-Land" Gemeinden konnten dabei Röhrnbach, Perlesreut und Hutthurm konkrete Maßnahmen realisieren. Insgesamt wurden über dieses Bund-Länder-Städtebauförderprogramm rund 3,4 Mio. Euro für den ländlichen Raum in Niederbayern an Fördergeldern bereitgestellt, teilte der Landtagsabgeordnete Max Gibis mit.

 „Dieses Städtebauförderprogramm richtet sich vor allem an kleinere Städte, Märkte und Gemeinden, die sich in interkommunaler Zusammenarbeit um die Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge kümmern“, betonte MdL Max Gibis, „für die 10 niederbayerischen Kommunen, die in vier verschiedenen interkommunalen Allianzen konzeptionell zusammenarbeiten, können dieses Jahr über das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm `Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke` rund 3,4 Mio. Euro bereitgestellt werden.“ Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen den Programmkommunen damit rund 5,7 Mio. Euro für die konkreten Projekte zur Verfügung.

In der ILE „Ilzer-Land“ werden dieses Jahr in drei verschiedenen Kommunen Maßnahmen realisiert. Dabei erhalten die Märkte Perlesreut und Röhrnbach 172.000 Euro bzw. 60.000 Euro zur Verbesserung der innerörtlichen Infrastruktur sowie der Markt Hutthurm sogar 1.320.000 Euro zur Neugestaltung des südlichen Ortskern. Ziel der Projekte und der interkommunalen Zusammenarbeit ist der Erhalt einer funktionierenden Infrastruktur der Daseinsvorsorge, vor allem in den Ortskernen. „Dies wollen die Kommunen durch ein überörtlich abgestimmtes Vorgehen beim Leerstandsmanagement, durch die Schaffung von Wohnungen und Freizeitangeboten für alle Generationen, durch eine abgestimmte gewerbliche, touristische und kulturelle Entwicklung sowie durch ein gemeinsames Vorgehen bei der Anpassung der Siedlungsstrukturen an den Klimawandel und die Energiewende erreichen“, führte der Landtagsabgeordnete Max Gibis dazu aus.

Bayernweit stehen 2015 rund 19,3 Mio. Euro an Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ insbesondere zur Vorbereitung und Umsetzung von Investitionen zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge zur Verfügung. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen ergeben sich rund 30,7 Mio. Euro an Finanzmitteln für die Programmkommunen. Insgesamt arbeiten in Bayern momentan 287 Städte, Märkte und Gemeinden in 57 interkommunalen Kooperationen konzeptionell zusammen, von denen 112 Kommunen in diesem Jahr konkrete Projekte realisieren.