Arbeitsplatzfreundliche Erbschaftssteuer

CSU setzt sich für eine arbeitsplatzfreundliche Erbschaftssteuer für unsere Familienunternehmen ein

2015-04-17

Die CSU-geführte Bayerische Staatsregierung setzt sich weiterhin auf Bundesebene für eine volle Steuerbefreiung bei der Vererbung von Familienunternehmen ein, wenn der Betrieb fortgeführt wird und die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Gerade die mittelständischen Familienunternehmen stellen das Rückgrat des Wohlstandes in Bayern dar und sind die Basis für eine blühende Volkswirtschaft. Es muss daher das Ziel einer Erbschaftssteuerreform sein, mittelständische und familiengeprägte Unternehmensstrukturen zu erhalten, so MdL Max Gibis.

Anlässlich der anstehenden Reform der Erbschaftssteuer macht die CSU noch einmal deutlich, welche Punkte bei den Verhandlungen zu Grunde gelegt werden sollten. So gilt es, die mittelständischen und familiengeprägten Unternehmensstrukturen zu schützen und die damit verbundenen Arbeitsplätze bei einer Erbschaft zu erhalten. Denn der Mittelstand ist Innovationsmotor für Technologie und Hightech in Bayern. Konkret setzt sich die CSU für eine volle Steuerbefreiung bei der Vererbung von Familienunternehmen bei Betriebsfortführung und Erhalt der Arbeitsplätze ein sowie auch gegen eine Einbeziehung des Privatvermögens in die Erbschaftssteuer. 

Außerdem sollten den mittelständischen Familienunternehmen durch die Erbschaftssteuer keine weiteren bürokratischen Hürden aufgebürdet werden. Schulden sollten zu 100% vom Verwaltungsvermögen abgezogen werden können und letztendlich fordert die CSU auch eine Regionalisierung der Erbschaftssteuer. "Die Einnahmen aus der Erbschaftssteuer gehen vollständig an die Bundesländer. Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Bund dafür die Gesetzgebungshoheit besitzt. Bei den einzelnen Bundeländern wäre diese besser aufgehoben", kommentierte Max Gibis die anstehenden Verhandlungen zur Reform der Erbschaftssteuer und verdeutlichte das Anliegen der CSU, dass die Gesetzgebungshoheit über die Erbschaftssteuer zumindest teilweise Ländersache wird.  

In den kommenden Jahren stehen bayernweit rund 24.000 Familienbetriebe mit über 350.000 Arbeitsplätzen vor einer Betriebsübergabe. "Diese Arbeitsplätze dürfen nicht durch eine Überregulierung aufs Spiel gesetzt werden", warnte MdL Max Gibis.