Bayern als Gründerland Nummer eins

Bayern startet Existenzgründerinitiative - Ziel: Bayern als Gründerland Nummer eins

2015-03-13

Existenzgründer stellen mit ihren neuen Geschäftsideen den Schlüssel für einen zukunftsfesten Wirtschaftsstandort dar und sind Antreiber für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Schon bisher kann Bayern eine erfolgreiche Gründerpolitik vorweisen, so hat der Freistaat im Zeitraum von 2009 bis 2013 mit 34.896 den höchsten Gründersaldo aller deutschen Bundesländer. Alleine die bayerische Businessplan-Wettbewerbe der letzten fünf Jahre haben 1.500 Unternehmen mit 12.000 neuen Arbeitsplätzen erfolgreich an den Markt gebracht. Die neue Existenzgründerinitiative des Freistaates "Gründerland.Bayern" zielt nun darauf ab, dass Bayern bei der Gründerdynamik in der Champions League ankommt und das Gründerland Nummer eins wird.

 München stellt laut EU-Kommission den attraktivsten IKT-Standort Europas, noch vor London und Paris, dar und schon jetzt hat Bayern deutschlandweit die meisten IT-Gründungen pro Einwohner. Dass dies so bleibt, sollen in Bayern mit Hilfe der Existenzgründerinitiative der Staatsregierung "Gründerland. Bayern" technologieorientierte Existenzgründungen gefördert, aber auch Gründungen in klassischen Branchen wie Handel, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe oder den Freien Berufen unterstützt werden. Zur Verwirklichung dieser Ziele umfasst die neue Existenzgründerinitiative ein Maßnahmenbündel, auf das alle Branchen zugreifen können.  

1.) Generelle Optimierungen für Existenzgründer:

Neben einer Verbesserung der Betreuung von Existenzgründern, u.a. durch das neue Gründerportal www.gruenderland.bayern.de (siehe weiter unten), sollen die bayernweiten Businessplan-Wettbewerbe neu ausgerichtet werden. Dazu soll eine Initiative zur Vernetzung von Start-Up-Unternehmen mit etablierten Unternehmen gestartet werden, um Zusammenarbeit herzustellen und die Chancen für die Start-Ups zu verbessern.

2.) Finanzierungsangebote für Start-Ups ausweiten:

Der Freistaat will den bayerischen Gründern einen Instrumentenkasten für passgenaue Finanzierungslösungen an die Hand geben. Dabei sollen mehr Mittel und mehr Förderung bereitgestellt werden, so dass mehr Unternehmen profitieren können. Bis zu 85 Mio. € an Fördergeldern werden über "Bayern Kapital", bis zu 250 Mio. € über den "Wachstumsfonds Bayern" und weitere 50 Mio. € durch eine Aufstockung bei der "LfA" bereitgestellt. Außerdem sollen die steuerlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen verbessert werden, so dass ein klares Signal für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft gesetzt wird.  

3.) Kommunikationskampagne für den Gründerstandort Bayern:

Ab dem 06. März 2015 wird das neue Gründerportal www.gruenderland.bayern.de als zentrale bayerische Kommunikationsplattform für Existenzgründer freigeschaltet. Das Portal soll als Leitfaden für potentielle Gründer dienen und bietet jungen Unternehmern aller Brachen erste Hilfestellungen und Informationen rund um das Thema Existenzgründung. Neben Informationen zu Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten liegt das Hauptaugenmerk des neuen Portals vor allem auf der Vernetzung von potentiellen Gründern und Partnern zum Erfahrungsaustausch. Auch die Vernetzung von etablierten Unternehmern mit der Gründergeneration soll dadurch angekurbelt werden, so das man aus Erfolgsgeschichten lernen kann. Zu guter Letzt dient das neue Internetportal auch dazu, die Sichtbarkeit Bayerns als erfolgreiches Gründerland auf internationaler Ebene hervor zu heben.