Bayerns Wirtschaft ist Spitze!

Bayerns Wirtschaft im nationalen und internationalen Vergleich - Leistungsstark und gesund

2014-11-20

Bayern ist die Wirtschaftsregion Nummer eins in Deutschland und ein Spitzenstandort von Weltrang. Hohes Wirtschaftswachstum, regelmäßige Rekordtiefstände bei der Arbeitslosigkeit und Vollbeschäftigung in weiten Landesteilen sprechen für sich. An diese Meldungen haben sich die Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Bayern bereits gewöhnt. Doch diese Meldungen sind keine Selbstverständlichkeit. Die Menschen und Unternehmen im Land sind aufgrund ihrer hervorragenden Arbeit verantwortlich für diese bayerische Erfolgsgeschichte. Mit Hilfe von verlässlichen und zukunftsfähigen politischen Rahmenbedingungen kann Bayern an der Spitze der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in Deutschland und in Europa bleiben. Gerade der nationale und der internationale Vergleich der bayerischen Wirtschaft zeigt deren Leistungsstärke deutlich auf.

 Bayern stellt den Wachstumsspitzenreiter in Deutschland dar. Im Zeitraum von 2003 bis 2013 wuchs das Bruttoinlandsprodukt in Bayern preisbereinigt um 21% und nahm damit deutlich stärker zu als in allen anderen deutschen Bundesländern. Auch in einem schwierigen europäischen Umfeld bleibt Bayern ein Wachstumsmotor. So stellt beispielsweise auch das Wirtschaftswachstum von 1,0% im Jahr 2013 einen Spitzenwert dar, den weder der Bund gesamt (0,4%) noch Länder wie Frankreich (0,2%) oder Italien (-1,9%) erreichen.

Im Vergleich zu anderen Ländern in Europa ist die besondere Stärke Bayerns die Ausgewogenheit seiner Regionen. Alle sieben bayerischen Regierungsbezirke zählen 2013 zu den 17 besten Regionen der 272 untersuchten EU-Regionen bei der Erwerbslosenquote. Sie liegt momentan im Freistaat zwischen 2,6% (Oberbayern) und 4,0% (Oberfranken). Darüber hinaus gehören Oberbayern (4,4%), Schwaben (4,8%) und Mittelfranken (5,0%) zu den Top-10-Regionen der EU mit der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit. Auch beim Bruttoinlandsprodukt liegen alle bayerischen Regierungsbezirke weit über dem EU-Durchschnitt.

Die tragende Säule der bayerischen Wirtschaft sind die mittelständischen Unternehmen, die 40% des jährlichen Umsatzes im Freistaat erwirtschaften. International wird Bayern um seinen leistungsfähigen Mittelstand mit rd. 600.000 Unternehmen beneidet. Bayern hat dreimal so viele mittelständische Unternehmen wie Dänemark und fünfmal so viele wie Irland. Außerdem stellt der Mittelstand eine tragende Säule des erfolgreichen Systems der dualen Berufsausbildung in Bayern dar, denn er ist für 80% aller Ausbildungsplätze verantwortlich. Zusammen mit der bayerischen Industrie sorgen die mittelständischen Unternehmen auch für die ständigen Rekordwerte bei den Exporten. Die Exportquote Bayerns stieg von 31,9% (1994) auf 52,2% im Jahr 2013 (Bund: 45,8%). Das belegt die hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit am Standort Bayern.

Bayern ist das Gründer- und Innovationsland Nummer eins. Beim Saldo aus Neuerrichtung und Schließung von Gewerbebetrieben liegt der Freistaat mit einem Plus von rd. 19.000 Betrieben vor allen anderen Bundesländern (2013). Auch der Anteil an deutschen Patentanmeldungen stellt bundesweit einen Spitzenwert dar und liegt bei 31,3%. Zusätzlich liegt Bayern mit einem Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt von 3,23% deutlich über den Bundesdurchschnitt von 2,87%.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die bayerische Wirtschaft nicht nur leistungsstrak, sondern auch gesund präsentiert. Es ist eine besondere Kraftanstrengung dieses hohe Niveau im nationalen und internationalen Vergleich zu halten und diesen Verdienst können sich die bayerischen Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen im Freistaat sowie die Politik, die die passenden Rahmenbedingungen vorgibt, gemeinsame auf die Fahnen schreiben.