Einsatz der CSU-Abgeordneten hat sich gelohnt

Auf Forderung vieler CSU-Abgeordneten wird das Regionalmanagement gestärkt - Mehr Geld und verbesserte Fördermöglichkeiten

2014-10-14

Der Einsatz vieler CSU-Abgeordnete aus den ländlichen Regionen Bayerns hat sich gelohnt. Auf Forderung vieler Abgeordnete, darunter auch Max Gibis aus dem Landkreis Freyung-Grafenau, hat der Bayerische Finanzminister Markus Söder das Regionalmanagement gestärkt. "Nach langem Drängen sind die Förderrichtlinien überarbeitet und deutlich verbessert worden", so Landtagsabgeordneter Max Gibis. "Das Regionalmanagement stellt einen wichtigen Schlüssel dar, um den ländlichen Raum für die Wirtschaft attraktiv zu gestalten", betont Gibis weiter.

 

Wichtigste Neuerungen der neuen Richtlinie, die zum 1. Januar 2015 in Kraft treten wird, sind die verbesserten Fördersätze, die deutlich angehobene Förderhöchstsumme und die erweiterten Fördermöglichkeiten. Ziel der Regionalmanagements ist es, den ländlichen Raum aktiv bei der Bewältigung von strukturellen und demografischen Herausforderungen zu unterstützen. Mehr als 76% aller bayerischen Kommunen nutzen die Möglichkeit dieser Initiative. "Mit der Stärkung des Regionalmanagements und der Verbesserung der Förderrichtlinien soll sich vor allem die Perspektive für junge Menschen vor Ort verbessern, so dass der ländliche Raum wieder Zukunft hat", erklärt MdL Max Gibis.

Eine am Heimatministerium neu eingerichtete Servicestelle "Bayern Regional" wird alle beteiligten Akteure zu den neuen Fördermöglichkeiten beraten - vor allem auch für komplexe Programme vom Bund oder EU. Startschuss für die neue Servicestelle soll bereits der 1. November 2014 sein. "Bayern Regional" soll ein Ideenbeschleuniger sein, der dabei helfen soll, Projekte einer Region in den ganzen Freistaat zu bringen. "Außerdem wird die Servicestelle auch aktiv auf Regionen zugehen, die noch kein Regionalmanagement haben", kündigte Max Gibis an.  

Bislang hat der Freistaat 1,5 Millionen Euro pro Jahr für Regionalmanagement zur Verfügung gestellt. Diese Summe wird nun deutlich angehoben. Wenn zukünftig alle Regionalmanagements die angebotene Förderung voll ausschöpfen, investiert der Freistaat hierfür bis zu sieben Millionen Euro pro Jahr. Auch die Fördermöglichkeiten wurden deutlich ausgeweitet, so können mit der neuen Richtlinie auch konkrete Projekte finanziell unterstützt werden. Gefördert werden dabei u.a. Projekte zu den Themen Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit und regionale Identität. Gleichzeitig werden die einzelnen Fördersätze erhöht, so dass für einzelne Kommunen bis zu 90% Förderung möglich sind. "Wir wollen Zukunftsprojekte fördern, die in der Region für die Region entwickelt wurden. Dadurch erhalten die Kommunen eine wirksame und passgenaue Unterstützung", resümiert MdL Max Gibis die neue Förderrichtlinie.

Regionalmanagement hat in Bayern eine lange Tradition. Die erste Initiative im Freistaat wurde vor zwei Jahrzehnten ins Leben gerufen. Seither haben viele Regionalmanager kreative Ideen vor Ort einfließen lassen, starke Netzwerke aufgebaut und Unterstützer für ihr Engagement gefunden. Alleine seit 2007 hat der Freistaat die Regionalmanagements mit insgesamt 18,5 Millionen Euro gefördert. Insgesamt 53 Regionalmanagements decken 79% der Fläche Bayerns und 85% des ländlichen Raums ab.