Gute Nachrichten für Grafenau

Standort für die Finanzamtsaußenstelle am Oberen Stadtberg gefunden

2014-06-12

Gute Nachrichten für die Stadt Grafenau konnten der 1.Bürgermeister Max Niedermeier sowie die Landtagsabgeordneten Max Gibis und Helmut Brunner überbringen. Für die geplante Verlagerung von 45 Vollzeitstellen des Finanzamtes München in eine Außenstelle nach Grafenau konnte ein Standort im Zentrum der Stadt, am Oberen Stadtberg, gefunden werden.

 

Freuen sich über die guten Nachrichten: (v.l) Minister Helmut Brunner, Bürgermeister Max Niedermeier, MdL Max Gibis, 2. Bürgermeister Wolfgang Kunz und 3. Bürgermeister Andreas Eibl

Jahrelang entwickelte sich die Stadt Grafenau mit seinen zahlreichen Leerständen im Stadtzentrum zum Sorgenkind der Region. Nachdem nun bereits im März Bürgermeister Max Niedermeier vermelden konnte, dass der Logistik FH- Standort von Neudorf ebenfalls ins Stadtzentrum wandert, stellt dies bereits die zweite große Belebung des Grafenauer Stadtzentrums in kürzester Zeit dar. Mit dem grünen Licht aus dem Finanzministerium besteht nun ein Kaufauftrag, so dass sich Bürgermeister Max Niedermeier an die Arbeit machen kann, die Käufe auch abzuwickeln. Für die vier betroffenen Häuser am Oberen Stadtberg besteht bereits eine Vorkaufsoption.

Insgesamt 1600 qm Platzbedarf hat das Finanzministerium für die 45 Vollzeitarbeitsplätze angemeldet, die bis zu 60 neue Arbeitsplätze bedeuten. Um den nötigen Platz zu schaffen, werden alle vier Häuser zunächst von der Stadt abgerissen, der Grund an das Finanzministerium verkauft und dann ein vollkommener Neubau hochgezogen.

"Wenn alles nach Plan verläuft, soll die komplette Maßnahme 2016/2017 abgeschlossen sein", verkündete Bürgermeister Max Niedermeier optimistisch. Die Abgeordneten Max Gibis und Helmut Brunner machten all denjenigen Mut, die bereits im Vorfeld angekündigt hatten, einen Versetzungsantrag zu stellen, um zurück in ihre Heimat in den Bayerischen Wald ziehen zu können. "So wie es momentan aussieht, werden alle Versetzungsanträge berücksichtigt werden können", so die beiden Landtagsabgeordneten.