Vorstand in ihrem Ämtern bestätigt

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Finsterau wurden die Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Die Vorsitzende Martina Fastner konnte zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Vor allem freute sie der Besuch der Vorsitzenden der Frauen-Union Mauth-Finsterau und stellvertretenden Bürgermeisterin der Gemeinde Mauth, Irene Hilz. Ebenso konnte der Kreisvorsitzende, Bezirksrat und Bürgermeister der Kreisstadt Freyung, Dr. Olaf Heinrich, in Finsterau begrüßt werden. Bei den Neuwahlen wurden die bisherigen Vorstandmitglieder bestätigt. Als Vorsitzende wurde Fastner Martina wieder gewählt, als ihr Stellvertreter fungiert weiterhin Bürgermeister Max Gibis. Die Ämter des Schatzmeisters und des Schriftführers übernimmt Manuel Krieger. Als Beisitzer wurden Herzog Therese, Hackl Sigi, Hackl Fritz und Wolf Franz gewählt. Die Kasse werden Frühauf Ewald und Wilhelm Gerhard prüfen. Als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung wurden Fastner Martina und Max Gibis gewählt, als Ersatzdelegierte fungieren Hackl Sigi und Krieger Manuel.

Fastner Martina ging bei ihrem Bericht auf die Aktivitäten des Ortsverbandes ein und berichtete über die Arbeit im Gemeinderat, in dem sie auch das Amt der dritten Bürgermeisterin bekleidet. Fastner konnte berichten, dass der Bürgermeister, die Verwaltung und der Gemeinderat in den letzten Jahren zielgerichtet und konsequent an der Weiterentwicklung der Gemeinde gearbeitet haben.

Viele Maßnahmen konnten in den letzten Jahren umgesetzt und ins Laufen gebracht werden, obwohl der finanzielle Spielraum der Gemeinde nicht groß ist. Aber das bisher Erreichte beweise auch, so Fastner, dass trotzdem Vieles möglich ist, wenn man konsequent an die Herausforderungen rangeht.

Diese Arbeitsweise zeichnet die CSU in der Gemeinde aus, und diese Arbeitsweise wird die CSU auch bis zur nächsten Kommunalwahl im März 2014 weiter fortsetzen, denn, so Fastner, es gibt noch viel zu tun. Als Beispiel nannte sie die weitere Umsetzung von Maßnahmen in den beiden Dorferneuerungsverfahren in Finsterau und in Mauth sowie die Sanierung der gemeindlichen Wasserversorgung.

Die Vorsitzende der Frauenunion und ebenfalls stellvertretende Bürgermeisterin Irene Hilz wünscht sich mehr Frauen in der Politik und vor allem in der Kommunalpolitik. "Frauen machen zwar nicht unbedingt besser Politik, aber anders", so Hilz. Sie hofft, dass sich für die im nächsten Jahr anstehenden Gemeinderatswahlen viele Frauen bereit erklären zu kandidieren.

Bürgermeister Max Gibis ging in seinem Bericht auf die aktuelle Gemeindeentwicklung ein und gab einen Ausblick auf die Projekte und Maßnahmen, die die nächsten Jahre die Gemeinde fordern werden. Eine große Baustelle, so Gibis, wird in den nächsten Jahren die Dorferneuerung in Finsterau sein. Nach vielen Jahren der Vorbereitung konnte man im letzten Jahr mit dem Umbau der Finsterauer Schule in ein Haus der Generationen beginnen, der in diesem Jahr fortgesetzt wird. Ziel ist es hier, bis zum Jahresende den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Im Jahr 2014 soll diese Baustelle dann mit den letzten Maßnahmen abgeschlossen werden. Parallel dazu laufen die Planungen zwischen dem Amt für ländliche Entwicklung, dem staatl. Bauamt, der Gemeinde und der Teilnehmergemeinschaft für die Sanierung der Ortsdurchfahrt. Auch hier hat man sich vor kurzem, nach mehreren Gesprächen, auf eine Ausbauvariante verständigt, so dass man nun in die Detailplanung einsteigen kann. 2014 soll Baubeginn sein. Ebenso hat man sich in der Teilnehmergemeinschaft Gedanken über die zukünftige Gestaltung der brachen Ortsmitte gemacht. Dort muss die Feuerwehr zwei neue Stellplätze bauen. Das dafür benötigte Grundstück hat die Gemeinde im Herbst erworben. Nun muss der Vorschlag mit allen Anliegern diskutiert werden. Gibis dankte den Finsterauern für ihre tatkräftige Mitarbeit, die sie beim bisherigen Umbau der Schule an den Tag gelegt haben.

Auch in Mauth konnte mit dem Neubau des Raiffeisenbaumarktes und der Schaffung des Pfarrsaals im ehemaligen Baumarkt mit der einfachen Dorferneuerung im Ortskern begonnen werden. Derzeit laufen die Verhandlungen für die Sanierung des alten Rathauses, die ebenfalls noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Auch hier ist das Ziel, innerhalb von vier bis fünf Jahren den Ortskern von Mauth neu zu gestalten. Das Amt für ländliche Entwicklung wird die Gemeinde bei den ganzen Maßnahmen unterstützen und auch finanziell fördern.

Als dritte große Baustelle nannte Gibis die Sanierung und Verbesserung der gemeindlichen Wasserversorgung, die der Gemeinderat, auf Vorschlag der CSU, nach einer intensiven Untersuchung auf den Weg gebracht hat. Der erste Bauabschnitt mit einem Volumen von ca. € 450.000,-- konnte letztes Jahr realisiert werden. Derzeit laufen die Ausschreibungen für den Abschnitt 2, der in diesem Jahr umgesetzt wird. Auch hier werden wir das gesamte Sanierungskonzept in den nächsten vier Jahren konsequent umsetzen. Wir werden dann wieder eine zeitgemäße, intakte und vor allem eigene Wasserversorgung haben, die für die nächsten Jahrzehnte nur noch wenig Kosten verursachen wird. Dies wird sich durch einen stabilen Wasserpreis bei unseren Bürgerinnen und Bürgern bemerkbar machen.

"Zudem werden wir in den nächsten zwei bis drei Jahren den Breitbandausbau intensiv nach vorne treiben", so Gibis. Das neue Förderprogramm des Freistaates Bayern wird diese Maßnahme mit 80 % fördern. "Eine einmalige Chance, die wir nutzen müssen und nutzen werden", so der Bürgermeister.

Bezirksrat Dr. Olaf Heinrich berichtete über die Aufgaben des Bezirks und dass der Landkreis Freyung-Grafenau von den Einrichtungen des Bezirks profitiert. Der Landkreis bezahlt viel weniger an den Bezirk, als durch den Bezirk wieder in den Landkreis zurückfliest. Da der Bezirk hauptsächlich mit sozialen Aufgaben betraut ist, ist hier eine ständig steigende Belastung zu verzeichnen. Dies stellt eine große Herausforderung für den Bezirk dar. Ziel muss es sein, dass sich der Bund an bestimmten Kosten beteiligt. Er möchte auch weiterhin als Bezirksrat tätig sein, um somit das Beste für unsere Region zu ermöglichen. Er machte auch kein Geheimnis daraus, dass er sich gut vorstellen könnte, das Amt des Bezirkstagspräsidenten zu übernehmen. „Dies wäre für den Bayerischen Wald sicher kein Nachteil“, so Heinrich.

Fastner Martina dankte den Mitgliedern und warf einen Blick in die Zukunft auf die im März 2014 stattfindenden Kommunalwahlen. "Was in den letzten acht Jahren in unserer Gemeinde umgesetzt wurde, trägt die Handschrift der CSU und des Bürgermeisters Max Gibis. Wenn wir diesen Weg weiter erfolgreich beschreiten wollen, dann brauchen wir weiterhin eine starke CSU. Um dies zu erreichen, ist die Mitarbeit aller notwendig", so Fastner. Die CSU sei in unserer Gemeinde gut aufgestellt. "Mit dieser Mannschaft können wir in die Kommunalwahl gehen", so Fastner abschließend.